Heilfürsorge

Für bestimmte Beamtengruppen (Polizeivollzug, Soldaten oder Feuerwehrmänner) wird aufgrund des erhöhten Risikos der Berufsausübung Heilfürsorge bzw. truppenärztliche Versorgung gewährt. Grund dafür ist das erhöhte Berufsrisiko dieser Personen. Aus diesem Grund gewährt der jeweilige Dienstherr Heilfürsorge und kommt damit seiner Fürsorgepflicht nach. Nähere Regelungen zum Leistungsumfang und umfassten Personenkreis sind in einzelnen Verordnungen auf Bundes- und Länderebene geregelt.

 

Der Anspruch umfasst in der Regel:

  • ambulante und stationäre ärztliche Behandlung
  • zahnärztliche Behandlung
  • häusliche Krankenpflege
  • Heilbehandlung während eines Auslandsaufenthaltes
  • vorbeugende Gesundheitsfürsorge

Der Anspruch auf Heilfürsorge hat Vorrang vor dem Anspruch auf Beihilfe. Berücksichtigungsfähige Angehörige erhalten Leistungen nach den jeweiligen Beihilfevorschriften.

 

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