Demokratieerziehung unverzichtbarer Bestandteil jeder pädagogischen Arbeit

Politische Bildung

Demokratieerziehung und Wertevermittlung müssen elementare Bestandteile der pädagogischen Arbeit an den Bildungseinrichtungen in der Bundesrepublik sein. Das hat der dbb Bundeshauptvorstand in einer einstimmig zum Abschluss seiner zweitägigen Sitzung in Bad Breisig am 13. Juni 2017 verabschiedeten Resolution unterstrichen.

Kita-Qualitätsgesetz: dbb begrüßt Eckpunktebeschluss von Bund und Ländern

Kinderbetreuung

„Es ist gut, dass sich Bund und Länder endlich auf Eckpunkte für ein Qualitätsgesetz der Kindertagesbetreuung verständigt haben“, sagte der stellvertretende dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach anlässlich eines entsprechenden Beschlusses der Bundesfamilienministerin und der 16 Jugend- und Familienministerinnen und -minister der Länder vom 19. Mai 2017.

Für nachhaltigkeitsorientierte Berufsbildung in Europa

Stefan Nowatschin mit Tibor Navracsics

Erfolg oder Misserfolg in der Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit, die nach wie vor in vielen EU-Staaten herrscht, werde entscheidend sein für Europas Zukunft, sagt Stefan Nowatschin. Der stellvertretende Bundesvorsitzende des Berufsschullehrerverbandes BLBS fordert deshalb mehr Augenmerk für die berufliche Bildung in Europa und eine gemeinsame Nachhaltigkeitsstrategie. „Berufliche Bildung muss nachhaltigkeitsorientiert sein, und sie muss mit einer gemeinsamen europäischen Strategie unterlegt werden“, so Nowatschin. Gelinge dies, habe das soziale Europa eine Chance, ohne das die EU insgesamt nicht wieder zu neuer Stabilität finden werde. Die Berufsbildung selbst müsse sich ihrerseits dem Thema der Nachhaltigkeit stellen. Hierzu mahnt Nowatschin die Erstellung eines europäischen Referenz-Rahmens Berufliche Bildung nachhaltiger Entwicklung (BBnE) für die Lehrpläne an.

dbb Vize Silberbach

Kita-Personal: Quereinsteiger keine Dauerlösung

Ulrich Silberbach

Das Land Berlin senkt die Anforderungen an das Kita-Personal. Ab Mai 2017 darf demnach jeder dritte Beschäftigte ein Quereinsteiger sein, bisher nur jeder vierte. „Damit setzt Berlin leider das falsche Signal“, sagte der stellvertretende dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach am 24. April 2017. „Für hochwertige frühkindliche Bildung braucht man qualifizierte Fachkräfte. Quereinsteiger können keine Dauerlösung sein.“

Treffen im Bundeskanzleramt

"Bildungsinstitutionen leisten herausragende Arbeit bei der Integration"

Der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt hat bei einem Gespräch im Bundeskanzleramt am 5. April 2017 auf die besondere Bedeutung von Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kitas bei der Betreuung geflüchteter Menschen hingewiesen.

dbb zum Kitaausbau: Nicht nur Masse, sondern Klasse

Qualitätsanspruch in der Kinderbetreuung

Bund und Länder wollen gemeinsam die Kindertagesbetreuung ausbauen und zusätzliche 100.000 Plätze schaffen. Der Bund will sich daran von 2017 bis 2020 mit 1,126 Milliarden Euro beteiligen. „Das ist gut und richtig“, sagte der stellvertretende dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach anlässlich der ersten Lesung eines entsprechenden Gesetzentwurfes im Deutschen Bundestag am 23. März 2017. „Für zusätzliche Angebote brauchen wir aber auch qualifiziertes Personal. Es geht nicht nur um Masse, sondern auch um Klasse.“

Demokratieerziehung und Wertevermittlung stärken

dbb Lehrerverbände und KMK: Integrationsbemühungen fortsetzen

dbb Lehrerverbände

Die dbb Lehrerverbände und die Kultusministerkonferenz (KMK) wollen ihre Anstrengungen für die Integration der neu ins Land gekommenen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen fortsetzen. Beim Jahresgespräch am 16. März 2017 in Berlin machten die Vertreter der dbb-Mitgliedsgewerkschaften deutlich, dass die seit Anfang 2016 deutlich zurückgegangenen Flüchtlingszahlen nicht zum Anlass genommen werden dürften, bei den Integrationsbemühungen im Bildungssystem nachzulassen.

Höhere Qualität in der Kindertagesbetreuung: Lob für Bund-Länder-Initiative

Kita

Bund und Länder wollen eine gemeinsame Qualitätsoffensive in der Kindertagesbetreuung starten. Der stellvertretende dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach lobte die Initiative am 16. November 2016: „Es ist höchste Zeit, dass Bund und Länder die Kommunen stärker finanziell unterstützen. Davon müssen insbesondere auch die Erzieherinnen und Erzieher profitieren.“

Nowatschin fordert europäisches Kompetenznetzwerk beruflicher Bildung

Stefan Nowatschin

Der stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbands der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS) Stefan Nowatschin fordert von den Europäischen Institutionen ein stärkeres Engagement in der Vernetzung der Akteure der beruflichen Bildung in Europa. „Die beruflichen Schulen leisten durch ihre Arbeit bereits einen großen Beitrag zu Integration, Inklusion und hochwertiger Fachkräftequalifizierung. Durch einen verstärkten grenzüberschreitenden Austausch in Europa, ein europäisches Kompetenznetzwerk, könnte diese Wirkung noch verstärkt werden.“ Die Rolle der EU müsse viel stärker als bislang die der Vermittlerin und Wegbereiterin seien. „Das wäre eine praktische Umsetzung der Forderung nach einem verbesserten lebenslangen Lernen in Europa und würde gleichzeitig helfen, mehr Menschen auf ein Berufsleben im gemeinsamen europäischen und globalen Markt vorzubereiten.“

Bildung: Länder sollen mehr investieren

Lehrer

Die Bundesländer sollen mehr in Bildung investieren. Das hat der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt am 23. September 2016 beim Gewerkschaftstag des Sächsischen Lehrerverbandes (slv) in Chemnitz gefordert.