Frauenpolitische Fachtagung 2017

Frauen 4.0: Diskriminierungsfreies Fortkommen im öffentlichen Dienst – Jetzt umdenken!

Frauenpolitische Fachtagung 2017

Die Digitalisierung verändert die Art wie wir leben und arbeiten. Unsere Erwerbsarbeit wird flexibler und mobiler. Vor allem Frauen und Mütter können von dem Konzept Arbeit 4.0 in vielfacher Hinsicht profitieren. Durch die stärkere Vernetzung und Verzahnung von Prozessen werden künftig auch kommunikative Fähigkeiten und solche, die auf interaktive Koordination abzielen, immer wichtiger für die Auswahl von Arbeitskräften. Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Kommunikationsvermögen und Kreativität, die eher Frauen zugeschreiben werden, erfahren eine enorme Aufwertung: Frauen, die mit diesen Fähigkeiten bereits jetzt schon glänzen, werden zu Gewinnerinnen der Digitalisierung. So prophezeit es zumindest die sozialwissenschaftliche Forschung.

Helene Wildfeuer beim SPD-Fachgespräch „Frauen und Gleichstellung“

Helene Wildfeuer beim SPD-Fachgespräch „Frauen und Gleichstellung“

Beim SPD-Fachgespräch „Frauen und Gleichstellung“, bei dem am 16. Januar 2017 in Berlin die Impulse der SPD- Programmkommission aus frauenpolitischer Sicht diskutiert wurden, sagte die Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung, Helene Wildfeuer: Um die Gleichstellung voranzubringen, sehen wir Handlungsbedarf vor allem in drei Bereichen: in der Steuerpolitik, bei der Durchsetzung von Lohngerechtigkeit und Chancengleichheit in der Arbeitswelt sowie bei der Alterssicherung.

Beförderungspraxis im öffentlichen Dienst

Wildfeuer: „Wir brauchen eine Frauenförderung 4.0.“

Wildfeuer: „Wir brauchen eine Frauenförderung 4.0

„Frauenförderung im öffentlichen Dienst darf nicht zu Lasten derjenigen gehen, die eigentlich davon profitieren sollen“, warnte die Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung Helene Wildfeuer am 9. Januar 2017 am Rande der dbb Jahrestagung in Köln. „Der Fall NRW zeigt aktuell, was passiert, wenn man den dritten Schritt vor dem ersten macht: Eine paritätische Besetzung von Führungspositionen um jeden Preis durchzusetzen, ohne die Beschäftigten, vor allem die männlichen, mitzunehmen führt zu Unmut auf allen Seiten. Das schlimmste ist: Der Aufruhr, der nun um die verschleppten Beförderungen gemacht wird, macht die eigentliche Absicht der Landesregierung zu Nichte, nämlich mehr weibliche Führungspersönlichkeiten heranzuziehen,“ kritisierte Wildfeuer.

Seminar für Frauen

Total digital – den Wandel der Arbeitswelt positiv gestalten

Total digital

Die Digitalisierung ist auch im öffentlichen Dienst angekommen: Die E-Akte soll die Handakte bald vollständig ersetzen, Beschäftigte arbeiten mobil von unterwegs und im Home-Office, erste Pflegeroboter werden in der Praxis getestet und Vorgesetzte vereinbaren Meetings per WhatsApp-Gruppe. Damit Sie und ihre Kolleginnen zu den Gewinnerinnen des digitalen Wandels werden, macht Sie die dbb bundesfrauenvertretung auf dem zweitägigen Seminar „Total digital“ fit für die Herausforderungen des digitalen Zeitalters.

Nein zu Gewalt an Frauen

Öffentliche Arbeitgeber müssen Position gegen Gewalt an Frauen beziehen

Nein zu Gewalt an Frauen

Die dbb bundesfrauenvertretung fordert einen besseren Schutz für Frauen vor Gewalt. „Neben politischen und gesellschaftlichen Akteuren sehen wir vor allem auch die Dienstherren und öffentlichen Arbeitgeber in der Pflicht, aufzuklären und niedrigschwellige Hilfsangebote für von Gewalt betroffene Mitarbeiterinnen bereitzustelle. Nein heißt Nein, egal, ob es laut oder leise ausgesprochen wird“, machte Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung, am 5. Dezember 2016 deutlich.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Teilzeitfalle schnappt auch bei Männern zu

Arbeitszeit

„Auch bei Männern im öffentlichen Dienst schnappt die Teilzeitfalle zu. Wenn sie aus familiären Gründen ihre Arbeitszeit reduzieren, müssen sie mit Lohneinbußen und schlechteren Aufstiegschancen rechnen – ebenso wie Frauen dies seit vielen Jahren erfahren. Das können wir nicht länger ignorieren. Arbeitsleistung muss unabhängig von der tatsächlichen Anwesenheit am Arbeitsplatz bewertet werden“, forderte die Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung Helene Wildfeuer am 1. Dezember 2016.

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    "Digitalisierte Welt: Frauen 4.0 – rund um die Uhr vernetzt?"