20. Mai 2016

Längere Frist für Kita-Ausbau: Personalmangel in Städten und Ballungsräumen beheben

Kita

Die Bundesregierung will den Ländern beim Kita-Ausbau ein Jahr mehr Zeit gewähren. Für eine schnelle Umsetzung des Vorhabens hat sich die dbb bundesfrauenvertretung ausgesprochen. „Die Bewältigung der Flüchtlingskrise bindet in den Kommunen enorme Kräfte. Das darf aber nicht dazu führen, dass dringend notwendige Infrastrukturmaßnahmen wie der Ausbau von Kinderbetreuungsangeboten darunter leiden und die dafür bereitgestellten Mittel wegen Personalnot nicht ausgeschöpft werden können. Die von der Bundesregierung geplante Fristverlängerung zum Abruf der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel ist daher nur zu begrüßen“, hob Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung am 20. Mai 2016 hervor.

12. Mai 2016

Seminartipp:

Frauen im Recht – Recht für Frauen

Idee

Welche Besonderheiten birgt das Arbeitsrecht im Bezug auf Arbeitsverhältnisse von Frauen? Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es, um Beruf und Familie zu vereinbaren und welche Tücken hält das Familienrecht für berufstätige Frauen bereit? Antworten auf diese Fragen bietet Ihnen das Seminar „Frauen im Recht – Recht für Frauen“ vom 8. bis 10. September 2016.

04. Mai 2016

Kabinett beschließt Nachbesserung im Mutterschutzrecht: Gleichbehandlung von Schülerinnen und Studentinnen vorgesehen

Helene Wildfeuer und Milanie Hengst

Die dbb bundesfrauenvertretung hat die Absichten der Bundesregierung begrüßt, schwangere Schülerinnen und Studentinnen im Mutterschutzrecht zu berücksichtigen. „Das ist nicht nur zeitgemäß, sondern entspricht auch dem Grundsatz der Gleichbehandlung“, kommentierte Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung den am 4. Mai 2016 getroffenen Beschluss des Kabinetts zur Neuregelung des Mutterschutzrechts.

26. April 2016

dbb bundesfrauenvertretung unterzeichnet „offenen Brief“

„Nein heißt Nein“: Menschenrechtsinitiative fordert Neufassung des Sexualstrafrechts

Foto: DBB

Die dbb bundesfrauenvertretung unterstützt die Initiative des Deutschen Frauenrates „Nein heißt Nein“ zur Neufassung des Sexualstrafrechts. In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel und alle Bundestagsabgeordneten vom 26. April 2016 fordert das Bündnis aus Frauen- und Menschenrechtsorganisationen eine grundlegende Überarbeitung des vorliegenden Regierungsentwurfs.

22. April 2016

dbb bundesfrauenvertretung und Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Geschlossen gegen Diskriminierung im öffentlichen Dienst

Gespräch mit Christine Lüders

Lösungsansätze für ein diskriminierungsfreies Fortkommen im öffentlichen Sektor standen im Mittelpunkt des Gesprächs der Vorsitzenden der dbb bundesfrauenvertretung Helene Wildfeuer und ihrer Stellvertreterin Jutta Endrusch mit der Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes Christine Lüders am 21. April 2016. Anlass waren die am 19. April veröffentlichten Ergebnisse der bundesweiten Umfrage zu Diskriminierung in Deutschland. Danach wird beinahe jede zweite Diskriminierungserfahrung am Arbeitsplatz gemacht. „Das wirft kein gutes Licht auf unsere Arbeitswelt. Aus dem öffentlichen Dienst wissen wir, dass vor allem Frauen im Verlauf ihres Berufslebens immer wieder diskriminierende Erfahrung machen müssen, weil sie Teilzeit oder Telearbeit nutzen, ein Kind oder Angehörige pflegen. Und das, obwohl es hier entsprechende Gesetze gibt, die gerade solche Benachteiligungen verhindern sollen“, machte Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung deutlich.

12. April 2016

12. Frauenpolitische Fachtagung der dbb bundesfrauenvertretung

Digitaler Wandel im öffentlichen Dienst: Qualität der Arbeit für Frauen sichern

Helene Wildfeuer auf der 12. Frauenpolitischen Fachtagung

Gesetzgeber, Tarifpartner, Betriebs- und Personalräte sind gleichermaßen gefragt, sich aktiv für einen gesunden und geschlechtergerechten digitalen Wandel im öffentlichen Dienst einzusetzen. Dies hat die Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung Helene Wildfeuer auf der 12. Frauenpolitischen Fachtagung „Digitalisierte Welt: Frauen 4.0 – rund um die Uhr vernetzt?“ am 12. April 2016 in Berlin gefordert. „Die bestehenden gesetzlichen Mitbestimmungsrechte müssen an die Erfordernisse einer zunehmend digitalisierten und entgrenzten Arbeitswelt angepasst werden. Denn je dezentraler die Beschäftigten arbeiten, desto wichtiger wird die Bündelung ihrer Interessen“, sagte die Vorsitzende zum Auftakt der Veranstaltung.