23. Juni 2016

Deutscher Frauenrat – Mitgliederversammlung 2016:

Mütterrente auch für Beamtinnen umsetzen

Helene Wildfeuer

Der Deutsche Frauenrat setzt sich für die Übertragung der Mütterrente auf den Beamtenbereich ein. „Wir freuen uns sehr, dass die bundesweit größte Frauenlobby unsere Forderung mitträgt und sich für eine gerechtere Anerkennung von Kindererziehungszeiten auch in der Beamtenversorgung stark macht. Gemeinsam mit über 50 Frauenorganisationen setzen wir ein klares Zeichen für mehr Geschlechtergerechtigkeit und Fairness bei der Alterssicherung. Jetzt ist die Politik dran, die bestehenden Benachteiligungen auszuräumen“, machte Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung am 22. Juni 2016 deutlich.

14. Juni 2016

Initiative gegen Diskriminierung im öffentlichen Dienst

Mehr Frauen in Führungspositionen – nicht nur fordern, sondern auch befördern!

Helene Wildfeuer

Unter dem Motto „Initiative zeigen!“ hat die dbb bundesfrauenvertretung am 14. Juni 2016 die öffentlichen Arbeitgeber und Dienstherren dazu aufgerufen, für einen diskriminierungsfreien Aufstieg im öffentlichen Dienst einzutreten. Am selben Tag hat sich der dbb Bundeshauptvorstand auf seiner Sitzung in Darmstadt dafür ausgesprochen, auf ein gegendertes Beurteilungsverfahren und zeitgemäße gegenderte Formulierungen der Beurteilungskriterien hinzuwirken. „Diskriminierung findet auch im öffentlichen Dienst statt. Trotz guter Gleichstellungsgesetze werden vor allem Frauen noch immer seltener befördert als Männer. Wir wollen, dass Dienstherren und öffentliche Arbeitgeber Initiative zeigen. Wir wollen, dass Personalverantwortliche bei Beurteilungsstatistiken genau hinsehen und sich aktiv für diskriminierungsfreies Fortkommen ihrer weiblichen Beschäftigten einsetzen – vom Krankenhaus bis zur Stadtverwaltung, von der Kita bis zur Feuerwehr, von der Polizei bis zur Steuerverwaltung“, sagte Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung, am Rande der Sitzung des dbb Bundeshauptvorstandes.

10. Juni 2016

Verteilung von bezahlten und unbezahlten Arbeitszeiten

Teilzeit- und Telearbeit als Normalarbeitsverhältnisse anerkennen

Jutta Endrusch beim Frauenrat

Die dbb bundesfrauenvertretung hat eine geschlechtergerechte Verteilung von bezahlten und unbezahlten Arbeitszeiten gefordert. „In dieser unsicheren, vom Wandel geprägten Zeit geht es vor allem darum unsere Arbeitswelt geschlechtergerecht auszugestalten. Und zwar so, dass lebenslanges gesundes Arbeiten ebenso wie eine finanzielle Absicherung über das Existenzminimum hinaus bis ans Lebensende für Männer und für Frauen gleichermaßen gewährleistet sind – unabhängig von ihrem Familienstand und egal ob sie Kinder erzogen haben oder nicht. Eine gleichmäßige Verteilung von bezahlter Erwerbsarbeit und nicht vergüteter Pflege-, Haushalts- und Sorgearbeit auf beide Geschlechter ist dafür eine wichtige Voraussetzung“, betonte Jutta Endrusch, stellvertretende Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung, auf der Fachveranstaltung „3fach gefordert, 2fach unbezahlt & 1fach unersetzlich“ im Vorfeld der Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrates in Berlin am 10. Juni 2016.

03. Juni 2016

Seminar für Frauen

Öffentlichkeitsarbeit und neue Medien

Medienkompetenz

Twitter, Instagram, Facebook, LinkedIn, Xing, Pinterest, Snapchat… Das Internet macht den klassischen Medien Konkurrenz und bietet immer neue Informationsplattformen und soziale Netzwerke zur Recherche und Verbreitung von Informationen an. Aber welches Medium ist das richtige für meine gewerkschaftliche Basisarbeit? Und wie formuliere ich meine Botschaft wirkungsvoll und zielgruppenspezifisch? Wie kann ich soziale Medien effektiv für die politische Meinungsbildung nutzen und Journalistinnen und Journalisten auf meine Themen aufmerksam machen? Wenn auch Sie im dbb aktiv sind und ihre Medienkompetenz erweitern wollen, sind Sie im Seminar „Öffentlichkeitsarbeit und neue Medien“ der dbb bundesfrauenvertretung vom 13. bis 15. November 2016 genau richtig.

20. Mai 2016

Längere Frist für Kita-Ausbau: Personalmangel in Städten und Ballungsräumen beheben

Kita

Die Bundesregierung will den Ländern beim Kita-Ausbau ein Jahr mehr Zeit gewähren. Für eine schnelle Umsetzung des Vorhabens hat sich die dbb bundesfrauenvertretung ausgesprochen. „Die Bewältigung der Flüchtlingskrise bindet in den Kommunen enorme Kräfte. Das darf aber nicht dazu führen, dass dringend notwendige Infrastrukturmaßnahmen wie der Ausbau von Kinderbetreuungsangeboten darunter leiden und die dafür bereitgestellten Mittel wegen Personalnot nicht ausgeschöpft werden können. Die von der Bundesregierung geplante Fristverlängerung zum Abruf der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel ist daher nur zu begrüßen“, hob Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung am 20. Mai 2016 hervor.

12. Mai 2016

Seminartipp:

Frauen im Recht – Recht für Frauen

Idee

Welche Besonderheiten birgt das Arbeitsrecht im Bezug auf Arbeitsverhältnisse von Frauen? Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es, um Beruf und Familie zu vereinbaren und welche Tücken hält das Familienrecht für berufstätige Frauen bereit? Antworten auf diese Fragen bietet Ihnen das Seminar „Frauen im Recht – Recht für Frauen“ vom 8. bis 10. September 2016.