05. Dezember 2016

Nein zu Gewalt an Frauen

Öffentliche Arbeitgeber müssen Position gegen Gewalt an Frauen beziehen

Nein zu Gewalt an Frauen

Die dbb bundesfrauenvertretung fordert einen besseren Schutz für Frauen vor Gewalt. „Neben politischen und gesellschaftlichen Akteuren sehen wir vor allem auch die Dienstherren und öffentlichen Arbeitgeber in der Pflicht, aufzuklären und niedrigschwellige Hilfsangebote für von Gewalt betroffene Mitarbeiterinnen bereitzustelle. Nein heißt Nein, egal, ob es laut oder leise ausgesprochen wird“, machte Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung, am 5. Dezember 2016 deutlich.

01. Dezember 2016

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Teilzeitfalle schnappt auch bei Männern zu

Arbeitszeit

„Auch bei Männern im öffentlichen Dienst schnappt die Teilzeitfalle zu. Wenn sie aus familiären Gründen ihre Arbeitszeit reduzieren, müssen sie mit Lohneinbußen und schlechteren Aufstiegschancen rechnen – ebenso wie Frauen dies seit vielen Jahren erfahren. Das können wir nicht länger ignorieren. Arbeitsleistung muss unabhängig von der tatsächlichen Anwesenheit am Arbeitsplatz bewertet werden“, forderte die Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung Helene Wildfeuer am 1. Dezember 2016.

15. November 2016

Interview zur Digitalisierung im öffentlichen Dienst

Ständige Erreichbarkeit darf nicht zu Lasten weiblicher Beschäftigter gehen

Digitalisierte Welt

Die dbb bundesfrauenvertretung hat es sich zur Aufgabe gemacht, den digitalen Wandel im öffentlichen Dienst für Frauen aktiv mitzugestalten. „Der digitale Wandel ist ein Prozess, dessen Ende bisher noch keiner vorhersagen kann. Deshalb raten wir allen weiblichen Beschäftigten im öffentlichen Dienst, sich aufmerksam mit den angesteuerten Veränderungen auseinanderzusetzen“, sagte Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung, im Interview mit „Perspektive Wiedereinstieg“, dem Lotsenportal für Wiedereinsteigerinnen und Berufsrückkehrerinnen.

10. November 2016

dbb-Stellungnahme zum Gesetzentwurf

Lohngerechtigkeitsgesetz bleibt „zahnloser Tiger“

Lohngerechtigkeit

Der vorliegende Entwurf eines Gesetzes für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern bleibt hinter den Erwartungen der Beschäftigten an die Durchsetzung der Lohngleichheit weit zurück. Das ist der Grundtenor der Stellungnahme des dbb beamtenbund und tarifunion zum Referentenentwurf, die dem zuständigen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 10. November 2016 zugestellt wurde.

04. November 2016

Gleichstellung in Europa: EU muss mehr Verantwortung übernehmen

Helene Wildfeuer

Die dbb bundesfrauenvertretung hat ihre Forderung nach einer europaweiten Gleichstellungsstrategie erneuert. „Gleichstellungsdefizite gibt es in allen europäischen Ländern. Die Europäische Union kann sich hier nicht länger aus der Verantwortung stehlen“, erklärte Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung, am 4. November 2016.

27. Oktober 2016

10 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Verbandsklagerecht im Diskriminierungsfall verbessern

Jutta Endrusch, stellvertretende Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung

Die dbb bundesfrauenvertretung unterstützt die Forderung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), das im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) vorgesehene Individualklagerecht um ein Verbandsklagerecht zu erweitern. „Gerade, wenn es um Diskriminierung aufgrund des Geschlechts geht, sind Klagen für Betroffene mit großen persönlichen Risiken verbunden. Altruistische Verbandsklagen könnten diese Risiken minimieren“, betonte Jutta Endrusch, stellvertretende Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung, am Rande der ADS-Fachtagung „10 Jahre AGG – Evaluation und Ausblick“ in Berlin am 27. Oktober 2016.

Aktuelle Broschüren

  • Fachbroschüre
  • Fachbroschüre
    "Digitalisierte Welt: Frauen 4.0 – rund um die Uhr vernetzt?"