Kothe unterstützt Forderung nach mehr Lohngerechtigkeit für Frauen

Hauptversammlung der dbb bundesfrauenvertretung

Die Vorsitzende der dbb jugend (Bund), Sandra Kothe, hat bei der Hauptversammlung der dbb bundesfrauenvertretung am 10. und 11. März 2017 in Königswinter die Forderung nach mehr Lohngerechtigkeit für Frauen unterstützt. "Wenn bereits beim Eintritt in das Berufsleben eine Lohnlücke klafft und diese sich bei Unterbrechung durch Kindererziehungszeiten auch noch vergrößert, reproduzieren wir Ungerechtigkeit. Damit muss Schluss sein!"

Treffen mit Haushaltsexperte der Bundestagsfraktion DIE LINKE

Kothe und Claus: Öffentlichen Dienst stärken

Sandra Kothe und Roland Claus

Für eine Stärkung des öffentlichen Dienstes haben sich die dbb jugend-Vorsitzende Sandra Kothe und der Bundestagsabgeordnete Roland Claus (Fraktion DIE LINKE) ausgesprochen. Bei einem Treffen am 7. März 2017 in Berlin tauschten sich die beiden über die aktuelle Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken zu Befristungen in der Bundesverwaltung (BT-Drucksache 18/11087) aus und kamen zu dem gemeinsamen Schluss, dass die hohen Quoten von Zeit- und Leiharbeit im Staatsdienst äußerst problematisch sind. Besonders in den neuen Bundesländern stellen die Leih- und Zeitarbeitsverhältnisse generell ein Problem dar, wie Claus betonte. Dort sei die Zahl der prekären Beschäftigungsverhältnisse sogar doppelt so hoch wie in den alten Bundesländern. Claus, Haushaltsexperte der Linken im Bundestag, erläuterte, dass das Thema Befristungen auch immer wieder eine Rolle in den Haushaltsdebatten spiele. Kothe und der Linken-Abgeordnete vereinbarten, in dieser Sache weiterhin gemeinsam für...

Befristungen in Bundesministerien:

Der Bund taugt nicht als Vorbild

Sandra Kothe

Die Bundesregierung hat auf eine kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE mit aktuellen Zahlen zu den Beschäftigungsverhältnissen in den Bundesministerien und den nachgelagerten Bundesbehörden geantwortet (Drucksache 18/11087). Daraus geht hervor, dass beispielsweise im Auswärtigen Amt von 1 195 Beschäftigten, die bis 30 Jahre alt sind, 470 Kolleginnen und Kollegen befristet angestellt sind. Das sind 39 Prozent. Im Vergleich dazu wird der Anteil derjenigen mit einem befristeten Arbeitsvertrag an der Gesamtbeschäftigungszahl immer geringer, je älter die Beschäftigten sind. Bei den 30 bis 40-jährigen liegt der Anteil aber immer noch bei 29 Prozent.

Einkommensrunde der Länder

Einigung erzielt: Der Einsatz der dbb jugend hat sich gelohnt

Sandra Kothe

Am 17. Februar 2017 haben die Tarifparteien in Potsdam eine Einigung erzielt. Sandra Kothe, die als Vorsitzende der dbb jugend auch Mitglied der Verhandlungskommission des dbb beamtenbund und tarifunion ist: "Nachdem in den beiden ersten Verhandlungsrunden verstrichen sind, ohne dass die Arbeitgeber ein Angebot gemacht hätten, haben wir nun endlich ein Ergebnis erzielt. Nach zähen Verhandlungen haben wir nun eine Einigung erreicht, die auch die die speziellen Bedürfnisse der Auszubildenden berücksichtigt."

Einkommensrunde für den öffentlichen Dienst der Länder

dbb jugend-Chefin Kothe: „Jetzt muss ein Angebot her!“

Sandra Kothe und Willi Russ auf der Demo

Die Einkommensrunde 2017 für die Beschäftigten der Länder geht am 16. Februar 2017 in Potsdam in die dritte Runde. Die Arbeitgeber ließen zwei Verhandlungsrunden ohne Angebot verstreichen. dbb jugend-Chefin Sandra Kothe findet das enttäuschend: „Wir haben mit der Tarifforderung unsere Karten auf den Tisch gelegt: wichtig ist für uns, dass es neben der linearen Tariferhöhung für alle Landesbeschäftigten auch deutliche Verbesserungen für die Jungen gibt. Wir fordern eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 90 Euro und die unbefristete Übernahme nach der Ausbildung.“