Rettungsdienst Landkreis Prignitz

Tarifeinigung geschafft: 24h-Dienst ermöglicht

Arbeitnehmende

Der dbb hat sich am 19. Juli mit dem KAV Brandenburg über einen Tarifvertrag zur Möglichkeit eines 24h-Dienstes im Rettungsdienst Landkreis Prignitz geeinigt.

Der landesbezirkliche Tarifvertrag, den der dbb für seine Fachgewerkschaft komba ausgehandelt hat, gilt als Ergänzung zum TVöD und gilt für die Beschäftigten, die aktiv im Rettungsdienst eingesetzt sind.

Der Tarifvertrag ermöglicht abweichend vom TVöD eine tägliche Höchstarbeitszeit von mehr als 12 Stunden bis zu 24 Stunden zuzüglich erforderlicher Rüst- und Umkleidezeiten. Das bedeutet, dass die Beschäftigten in Zukunft die Möglichkeit haben, in einem 24h-Schicht-System zu arbeiten, wenn ein entsprechender Rahmendienstplan vorliegt.

Voraussetzung für einen 24h-Dienst ist, dass der durchschnittliche Anteil der aktiven Zeit (Inanspruchnahme) 40 Prozent der Gesamtarbeitszeit nicht überschreitet und die/der einzelne Beschäftigte zustimmt. Der Eigenbetrieb und die zuständige Personalvertretung werden im Rahmen der Mitbestimmung des Personalrats regelmäßig die Arbeitsbelastung überwachen.

 

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