Treffen mit Roman PoseckSchmitt: „Brauchen Bekenntnisse und keine Angriffe auf das Berufsbeamtentum“

Beamten-Bashing ist verbreitet, kritisiert der dbb Fachvorstand Beamtenpolitik. Doch es gebe auch positive Gegenbeispiele.

Beamtinnen & Beamte

„Ich bin froh, dass sich die hessische Landesregierung uneingeschränkt zum Berufsbeamtentum bekennt“, sagte Heini Schmitt, stellvertretender dbb-Bundesvorsitzender und Fachvorstand Beamtenpolitik, nach einem Treffen mit dem hessischen Innenminister Roman Poseck am 4. August 2026 in Wiesbaden. „Es ist dieser Tage leider nicht selbstverständlich, dass ein Politiker ein so klares Bekenntnis abgibt, im Gegenteil: Beamtinnen und Beamte sehen sich mit Neiddebatten konfrontiert, ihre Arbeit wird in vielen Fällen nicht wertgeschätzt. Dabei sind sie es, die das Land am Laufen halten, egal ob bei Polizei, Feuerwehr, im Justizvollzug, in der Bildung oder Verwaltung.“

Es braucht mehr entsprechende Bekenntnisse zum Berufsbeamtentum von der Politik, betonte Schmitt. „Ich freue mich, dass Minister Poseck das genauso sieht, und die Einbeziehung von Beamtinnen und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung oder die gesetzliche Krankenversicherung ablehnt. Auch das System der Beihilfe steht in Hessen nicht in Frage.“

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