HessenSchmitt verabschiedet – Poseck kündigt Besoldungsgesetzentwurf an

Der langjährige Vorsitzende des dbb Hessen, Heini Schmitt, ist aus dem Amt verabschiedet worden.

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Schmitt hatte das Amt zehn Jahre inne, bevor er am 1. Dezember 2026 zum Fachvorstand des dbb auf Bundesebene gewählt wurde. Damit war er „das Gesicht“ des gewerkschaftlichen Dachverbands, wie es Innenminister Roman Poseck in seinem Grußwort formulierte.

Poseck würdigte Heini Schmitt als „wirkungsvollen Fürsprecher“ der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, dem es stets gelang, die richtigen und wichtigen Themen in den Mittelpunkt der Debatte“ zu stellen. So habe er viele Verbesserungen für die Beschäftigen bewirkt. Die sogenannte Angriffsentschädigung, die vor einigen Jahren eingeführt wurde, um Opfern von Gewalteinwirkung im Dienst eine schnelle Kompensation zukommen zu lassen, trage Heini Schmitts Handschrift. Auch im Streit um eine verfassungskonforme Besoldung habe Heini Schmitt nie lockergelassen.

Im Zuge seiner Laudatio kündigte Poseck an, dass das Land „relativ bald einen ganz konkreten Vorschlag machen werde“, um die hessische Besoldung endlich verfassungskonform zu gestalten. Dabei sprach Poseck von einem Zeitplan bis zur Sommerpause. In die Beratung des Gesetzentwurfs wolle die Landesregierung den dbb Hessen mit einbinden und beteiligen, versprach der Innenminister. 

Heini Schmitt betonte in seiner Erwiderung, dass das Erreichte immer eine Mannschaftsleistung gewesen sei. „Es standen immer Leute hinter mir, da konnte ich mit stolzer Brust unsere Forderungen präsentieren. Dazu können wir uns gegenseitig beglückwünschen.“ 

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