dbb BildungsgewerkschaftenExpertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ legt Empfehlung vor

Der Deutsche Philologenverband (DPhV) begrüßt die am 24. Juni 2026 veröffentlichten 56 Handlungsempfehlungen der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" ausdrücklich und mit großer Zustimmung. Die Empfehlungen bestätigen in wesentlichen Punkten, was der DPhV seit Jahren fordert: Schutz, Befähigung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen müssen als Einheit gedacht werden –diese Aufgabe kann nicht allein von Schule gelöst werden, sie muss und kann nur gesamtgesellschaftlich geschultert werden.

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DPhV-Bundesvorsitzende Susanne Lin-Klitzing: „Diese Handlungsempfehlungen sind ein starkes und hoffnungsvolles Signal. Was Lehrkräfte täglich erleben und was wir als DPhV seit Langem benennen, ist nun wissenschaftlich fundiert und politisch adressiert: Kinder und Jugendliche brauchen klare Rahmenbedingungen, nicht nur Selbstverantwortung, an die appelliert und die ihnen zugemutet wird, während Plattformanbieter ihre Aufmerksamkeit professionell triggern und davon profitieren."

 

Der Bundesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Tomi Neckov, kommentierte: „Wir begrüßen die Menge und Vielfalt der Empfehlungen. Es wird bewusst, an wie vielen Stellschrauben zu drehen ist, um Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt kompetent zu begleiten. Dies wird der Herausforderung deutlich gerechter als ein pauschales Verbot. So wird die Teilhabe gesichert, während gleichzeitig die für einen sicheren Umgang notwendigen Kompetenzen gewährleistet werden. Diese fokussieren richtigerweise nicht nur auf einen gesunden Umgang mit Medien, sondern beginnen schon mit der Fähigkeit zur Selbstregulation und dem Kennenlernen des Smartphones als nützlichen Alltagshelfer – und nicht als reine Bespaßungsmaschine. Dass die Anbieter ihr Übriges beizutragen haben, steht außer Frage. Hier muss die Politik wirkmächtige Maßnahmen ergreifen.“

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