HamburgErfolgreiche Aktion „Eure Politik und das Kartenhaus stürzt ein“

Der dbb hamburg hat für den 14. Oktober 2026 zur Teilnahme an der Aktion „Eure Politik und das Kartenhaus stürzt ein“ aufgerufen.

dbb aktuell

Rund 350 Teilnehmende kamen in der Mittagspause zum Veranstaltungsort Reesendammbrücke/Jungfernstieg, um mit ihrer Teilnahme ein klares Statement gegen die Sparbeschlüsse für den hamburgischen Dienst abzugeben.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des dbb hamburg Thomas Treff sprachen Sandra Goldschmidt (ver.di hamburg), Thomas Jungfer (DPolG Hamburg), Horst Niens (GdP Hamburg), Andy Metzlaff (komba gewerkschaft hamburg) und Sven Quiring (GEW Hamburg) zu den Kolleginnen und Kollegen.

Dabei machten alle ihre Ablehnung des geplanten Sparpakets deutlich, weil dieses die Kolleginnen und Kollegen, aber auch die Bürgerinnen und Bürger stark belasten würde. Dieses sei aufgrund der jetzt schon herrschenden Arbeitsbelastung in vielen Bereichen nicht zumutbar. Aus diesem Grund wurde auch die Erhöhung der Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten und die drohenden Stellenstreichungen abgelehnt.

Zudem würden sich die Bürgerinnen und Bürger gerade in den jetzigen Zeiten einen leistungsfähigen öffentlichen Dienst als Stabilitätsfaktor wünschen. Dieses ist mit den anstehenden Sparmaßnahmen aber ernsthaft in Gefahr. Weiter wurde auf die mangelnde Wertschätzung seitens der Politik hingewiesen. Auch die unzureichenden Regelungen zur Amtsangemessenen Alimentation und zur Versorgung wurden kritisiert.

Als Höhepunkt der Aktion wurde dann ein Kartenhaus zum Einsturz gebracht, der die Auswirkungen des Sparpakets auf die Funktionsfähigkeit der einzelnen Bereiche des hamburgischen öffentlichen Dienstes symbolisieren sollte.

Dazu Thomas Treff (Vorsitzender dbb hamburg beamtenbund und tarifunion): „Für uns war die Aktion ein bedeutsames Signal an die hamburgische Politik, dass die Gewerkschaften des hamburgischen öffentlichen Dienstes zusammenstehen, um die Interessen der Kolleginnen und Kollegen, aber auch der Bürgerinnen und Bürger zu wahren.“

Mit dem Protest in unmittelbarer Sicht- und Hörweite des Rathauses habe man sehr deutlich unsere Ablehnung der geplanten Sparmaßnahmen zum Ausdruck gebracht und auf die jetzt schon vorhandene hohe Arbeitsbelastung in weiten Teilen des hamburgischen öffentlichen Dienstes hingewiesen. „Diese wird sich durch die Arbeitszeiterhöhung der Beamtinnen und Beamten auf 41 Wochenstunden und die zu erwartenden Stellenstreichungen auch bei den Tarifbeschäftigten weiter verschärfen“, so Treff.

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