dbb BildungsgewerkschaftenBildungsministerkonferenz soll Professionalisierung und Finanzierung sichern!

Am 15. Und 16. Oktober 2026 finden die 2. KMK-Jahrestagung sowie die Bildungsministerkonferenz statt. Schwerpunkt ist die Lehrkräftebildung.

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Der Bundesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Tomi Neckov, fordert in diesem Zusammenhang: „Die Deprofessionalisierung des Lehrkräfteberufs muss gestoppt werden. Dafür braucht es länderübergreifende Vereinbarungen für hohe Qualität des Studiums und einen angemessenen Praxisbezug. Neben den Kenntnissen der Inhalte und Didaktik der Fachwissenschaften braucht es auch das Wissen und die Methoden, um den vielfältigen Querschnittsaufgaben, mit denen uns Gesellschaft und Politik beauftragen, gerecht zu werden. Gerade hierbei leistete die Qualitätsoffensive Lehrerbildung gute Arbeit, Leuchtturmprojekte sichtbar zu machen und die Verbreitung herausragender Ideen zu unterstützen. Eine neue Qualitätsoffensive wäre der richtige Schritt, um die Professionalisierung des Berufs voranzubringen.“

Auch der Deutsche Philologenverband (DPhV) forderte die Bildungsministerinnen und -minister der Länder auf, die Neuauflage der Qualitätsoffensive Lehrerbildung jetzt entschlossen mitzugestalten. „Lehrkraft wird man nicht im Hörsaal allein, es braucht das Referendariat. Wenn die neue Qualitätsoffensive wirken soll, muss sie dort ankommen, wo aus fundiertem Fachwissen praktischer, guter Unterricht wird“, so die DPhV-Bundesvorsitzende Susanne Lin-Klitzing. „Bund und Länder sind sich einig, dass es diese Offensive braucht. Umso weniger darf sie jetzt an der Frage scheitern, wer welchen Anteil bezahlt. Ein Finanz-Pingpong auf dem Rücken der Lehrkräfte darf es nicht geben.“ Die erste Qualitätsoffensive Lehrerbildung förderte allein Projekte an den Hochschulen. Dass Bund und Länder nun alle drei Phasen einbeziehen wollen, entspricht der Forderung des DPhV, Studium, Vorbereitungsdienst und Fortbildung gleichermaßen zu stärken.

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