Neustart für einen NEUSTAAT: Brauchen wir eine Verwaltungsrevolution?

17. Juni 2021 I 16:00 bis 17:00 Uhr I Livestream

Web-Talk mit:

  • Ralph Brinkhaus, MdB, Fraktionsvorsitzender CDU/CSU Bundestagsfraktion
  • Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB)
  • Ulrich Silberbach, dbb Bundesvorsitzender

Moderation: Juliane Hielscher

Impfdesaster, Öffnungsgerangel, Profilierungsgebaren, Digitalisierungsrückstau – Die Corona-Pandemie hat die Grenzen unseres föderalen Ordnungssystems deutlich aufgezeigt. Über Jahre gewachsenes Kompetenzwirrwarr bremst dringend notwendige Innovationsprozesse und Strukturreformen aus, effektives Krisenmanagement endet an den jeweiligen Landesgrenzen. Leidtragende sind neben den Bürgerinnen und Bürgern vor allem auch die Beschäftigten in den Verwaltungen, die sich nach einfachen und pragmatischen Lösungen und einer serviceorientierten Verwaltung sehnen. Doch wie lösen wir den gordischen Knoten? Genügt eine Reform oder brauchen wir gar eine Verwaltungsrevolution?

Das Video der Veranstaltung

Das Panel

Ralph Brinkhaus

Ralph Brinkhaus ist seit 2018 Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion. Darüber hinaus ist er seit 2016 stellvertretender Landesvorsitzender der CDU in Nordrhein-Westfalen. Der gebürtige Wiedenbrücker trat bereits 1998 in die CDU ein. Es folgten verschiedene Stationen unter anderem als Bezirksvorsitzender der CDU Ostwestfalen-Lippe und als Fraktionsvorsitzender der CDU. Seit 2009 ist Brinkhaus Mitglied des Bundestages. In der 18. Wahlperiode übernahm er den stellvertretenden Vorsitz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für den Bereich Haushalt, Finanzen und Kommunalpolitik. Bis zu seiner Wahl in den Deutschen Bundestag war Brinkhaus als selbstständiger Steuerberater in Gütersloh tätig.

Gerd Landsberg

Dr. Gerd Landsberg ist Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte und Gemeindesbunds (DStGB). Nach dem Studium der Rechts- und Politikwissenschaften in Bonn war er zunächst als Assistent am Institut für Steuerrecht und Römisches Recht der Universität Bonn tätig. Von 1981 bis 1989 arbeitete Landsberg als Richter am Landgericht Bonn sowie im Justizministerium in Düsseldorf. Anschließend wurde er in das Bundesministerium der Justiz abgeordnet. Nach seiner Ernennung zum Richter am OLG Düsseldorf im Jahre 1991 wurde er ein Jahr später zum Beigeordneten des Deutschen Städte- und Gemeindebundes gewählt. 1996 wurde Landsberg schließlich zum Geschäftsführenden Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes gewählt. Zum 1. Januar 1998 wechselte er in die Geschäftsführung des kommunalen Spitzenverbands, den er seither hauptamtlich in der Bundeshauptstadt Berlin führt.

Ulrich Silberbach

Ulrich Silberbach wurde im Jahr 2017 vom Gewerkschaftstag des dbb beamtenbund und tarifunion zum Bundesvorsitzenden gewählt. Damit vertritt er hauptamtlich die Interessen von über 1,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes. Bereits zuvor hat er sich in unterschiedlichsten Funktionen über Jahrzehnte für seine Kolleginnen und Kollegen engagiert, insbesondere als stellvertretender Bundesvorsitzender des dbb, als Bundesvorsitzender seiner Heimatgewerkschaft komba und im Vorstand des dbb Landesbundes in Nordrhein-Westfalen. Ulrich Silberbach wurde am 27. August 1961 in Köln geboren.

Kampagnen

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