Kongress in Berlin

IT-Sicherheit: Kompetenz in der Verwaltung aufbauen

  • IT-Sicherheit (Symbolfoto)

Der öffentliche Dienst muss beim Thema „IT- und Cybersicherheit“ eigene Kompetenzen aufbauen, hat der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach gefordert.

„Vernetzung und Vereinheitlichung der öffentlichen IT-Systeme sind unabdingbar, aber sie machen die digitale Infrastruktur auch angreifbarer. Dabei ist sie ebenso existenziell wie Strom- oder Wasserversorgung. Entsprechend sollten wir auch in die Sicherheit dieser Netze investieren. Dafür müssen verwaltungsintern mehr Kompetenzen aufgebaut werden, damit der Staat sich nicht in die Abhängigkeit von Dritten begibt“, sagte der dbb Chef am 10. September 2018 am Rande des Kongresses „Public-IT-Security“ in Berlin.

 

dbb Vize Jürgen Böhm, der ebenfalls an dem Kongress teilnahm, betonte die Bedeutung der IT-Sicherheit für die Akzeptanz digitaler Verfahren durch Bürgerinnen und Bürger: „Datenschutz und –sicherheit sind elementar. Wenn in der Bevölkerung erst Zweifel aufkeimen, ob der Staat verantwortungsbewusst mit ihren persönlichen Daten umgeht, nutzen uns auch die besten Digitalisierungsstrategien wenig. Das gilt natürlich auch für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst: Hier muss gewährleistet werden, dass die Datennutzung zur Kontrolle von Verhalten und Leistung auf das unbedingt erforderliche Maß beschränkt wird.“

 

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