Bundesbeamtinnen und -beamte

Bundestag beschließt Besoldungserhöhung

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Der Deutsche Bundestag hat der geplanten Besoldungserhöhung für Beamtinnen und Beamte des Bundes wie erwartet zugestimmt.

Bereits im Frühjahr hatte sich der dbb mit dem Bund auf höhere Gehälter für die Tarifbeschäftigten geeinigt. Mit der Verabschiedung des „Bundesbesoldungs- und- versorgungsanpassungsgesetzes 2018/2019/2020“ wird das Volumen dieser Tariferhöhung nun endgültig systemgerecht auf die Empfängerinnen und Empfänger von Besoldung und Versorgung beim Bund übertragen. Der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach lobte am 28. September 2018 die Entscheidung: „Verlässlichkeit ist ein hohes Gut, gerade zwischen Sozialpartnern. Daher ist es zu begrüßen, dass sowohl Regierung als auch Parlament ihrer Verantwortung für die Beamtinnen und Beamten sowie Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger wie erwartet gerecht geworden sind.“

 

Friedhelm Schäfer, Zweiter Vorsitzender und Fachvorstand Beamtenpolitik des dbb, wertete insbesondere die einstimmige Annahme des Gesetzentwurfes durch den Bundestag als starkes Signal: „Dass das Parlament die Besoldungs- und Versorgungserhöhung ohne Gegenstimmen verabschiedet hat, ist ein Zeichen der Wertschätzung von der Politik an die Beschäftigten. Die Bedeutung eines starken Berufsbeamtentums und eines funktionsfähigen öffentlichen Dienstes insgesamt sind zum Glück mittlerweile fest in den meisten Köpfen verankert – ebenso die Tatsache, dass man beides nicht ohne leistungsgerechte Bezahlung bekommt.“

 

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