Mütter-Rente

Zeitnahe Übertragung erwartet

Die dbb bundesseniorenvertetung hat die deutliche Positionierung von Bundesinnenminister Horst Seehofer bezüglich der so genannten Mütter-Rente begrüßt. Diese soll laut Bundesinnenminister endlich auf die Beamtenschaft des Bundes übertragen werden, wie er im Interview mit dem dbb magazin (Ausgabe 3/2019) zu Protokoll gab.

„Es ist höchste Zeit, dass in dieser Frage etwas passiert, damit Kindererziehungszeiten beim Bund und in allen Ländern unabhängig von der Statusgruppe der Eltern die gleiche Anerkennung finden“, sagte der Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertetung Horst Günther Klitzing am 10. April 2019 in Berlin. „Wir erwarten im Bund nun die zeitnahe Übertragung auf die Versorgung.“

 

Unter der „Mütter-Rente“ wird die verbesserte Anerkennung von Kindererziehungszeiten im Rentenrecht verstanden. Die zweite Stufe dieser Reform gilt seit dem 1. März 2019. Der dbb hat sich stets für eine systemgerechte Übertragung auf das Versorgungsrecht im Beamtenbereich eingesetzt.

 

Konkret sollen die entsprechenden Regelungen in das „Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz“ aufgenommen werden, dessen Entwurf das Bundesinnenministerium (BMI) vorgelegt hat. Der Gesetzentwurf, den das BMI grundsätzlich bereits auf der dbb Jahrestagung im Januar 2019 angekündigt hat, sieht neben einer Modernisierung der Besoldungsstrukturen auf Bundesebene auch die Neuregelung von Zulagen vor. Durch ihn würden viele langjährige Forderungen des dbb endlich erfüllt.

 

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