Flughafen Hamburg AIRSYS

Verhandlungen nach langer Corona-Pause fortgesetzt

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Am 4. September 2020 sind die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der AIRSYS GmbH nach einer Corona-bedingten Unterbrechung von mehreren Monaten fortgesetzt worden. Der dbb, der für seine Fachgewerkschaft komba verhandelt, und der Arbeitgeber AIRSYS, IT-Dienstleister am Flughafen Hamburg, wollen eine Neuordnung der Eingruppierung der IT-Beschäftigten vereinbaren.

dbb Verhandlungsführer Michael Adomat erklärte: „Heute haben wir, trotz der langen unfreiwilligen Pause, einen großen Schritt nach vorn gemacht. Das Grundgerüst der neuen Eingruppierung ist schon weit fortgeschritten. Wir brauchen aber noch Nachjustierungen in den Details. Beispielsweise müssen die Zuordnungen der Tätigkeiten zu den Entgeltgruppen nachvollziehbarer werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist für uns die Einführung von Erfahrungsstufen. Wir haben, wie in den vorangegangenen Verhandlungsrunden, erneut deutlich gemacht, dass für uns eine Entwicklungsmöglichkeit für die Beschäftigten von großer Bedeutung ist. Hier muss die Arbeitgeberseite noch nachbessern.“

 

Zunächst sollen auf Arbeitsebene die Tätigkeitsbeschreibungen der Beschäftigten noch einmal geprüft werden. Ziel ist eine nachvollziehbarere Einordnung der Tätigkeiten in die neue Eingruppierungssystematik. Die Tarifverhandlungen werden dann am 28. Oktober 2020 fortgesetzt.

 

Hintergrund

Die AIRSYS Airport Business Information Systems GmbH ist eine Tochtergesellschaft des Flughafens Hamburg, die unter anderem Dienstleistungen in den Bereichen Datenverarbeitung und Kommunikation anbietet und die EDV-Systeme des Flughafens Hamburg entwickelt und betreibt. Für die AIRSYS-Beschäftigten ist der Tarifvertrag FHG-Gruppe anwendbar. Die Entgelterhöhungen richten sich nach dem Tarifergebnis im Bereich TVöD und werden zeitverzögert und unter Berücksichtigung der AIRSYS-Besonderheiten übernommen.

 

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