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Verhandlungen fortgesetzt

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Am 6. Dezember 2019 haben sich Vertreter des dbb und der Geschäftsführung des Rettungsdienstes Landkreis Oder-Spree zu weiteren Verhandlungen getroffen. Der dbb verhandelt für seine Mitgliedsgewerkschaft komba.

 

Für die Verteilung des Gesamtvolumens von zwei Prozent wird der dbb der Arbeitgeberseite einen Formulierungsvorschlag vorlegen. Die Tarifkommission hat durch Mehrheitsbeschluss entschieden, dass aus Solidaritätsgründen die Auszahlung auf alle Beschäftigten zu gleichen Teilen erfolgen soll. Zudem befürwortet die Geschäftsführung die Anwendung des TVAöD für die Schülerinnen und Schüler des Rettungsdienstes. Unklarheit besteht noch darin, ab welchem Zeitpunkt der TVAöD gelten soll.

 

Aufgrund von internem Klärungsbedarf wurde ein zusätzlicher Termin außerhalb der Verhandlungen angesetzt. Am 21. Januar 2020 werden sich die komba Vertreter und ausgewählte Tarifkommissionsmitglieder mit der Geschäftsführung des Rettungsdienstes treffen, um über offene betriebliche Themen zu beraten. Dieser Termin dient dazu, ein gemeinsames Verständnis für die kommenden Verhandlungsthemen zu entwickeln. Unter anderem soll an diesem Termin eine Lösung für die Einführung eines Rahmendienstplanes gefunden werden.

 

Darüber hinaus fordert der dbb für alle Beschäftigten 30 Tage Erholungsurlaub und eine Angleichung der Anzahl von Urlaubstagen zwischen Alt- und Neubeschäftigten. Weiter sollen alle Gewerkschaftsmitglieder einen weiteren Urlaubstag und damit Anspruch auf zwei weitere Tage Erholungsurlaub erhalten. Der dbb hat klargestellt, dass die Ergebnisse des neu verhandelten Tarifvertrags für den Rettungsdienst rückwirkend ab dem 1. Januar 2020 gelten sollen. Die Tarifvertragsparteien haben sich auf eine Fortsetzung der Verhandlungen am 4. März 2020 verständigt.

 

Hintergrund

Seit 2012 gibt es bei der „Rettungsdienst im Landkreis Oder-Spree GmbH“ einen Haustarifvertrag, der Arbeits- und Entgeltbedingungen regelt. In diesem Tarifvertrag wurde das Niveau des öffentlichen Dienstes als Maßstab genommen und die Besonderheiten im Rettungsdienst zusätzlich berücksichtigt. Stetig wird der Tarifvertrag im Sinne der Beschäftigten und unserer Mitglieder von uns fortentwickelt.

 

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