Flughafen Frankfurt-Hahn

Verbesserungen für die Flughafenfeuerwehr

  • Einigung bei Tarifverhandlungen am Flughafen Frankfurt-HahnDie Verhandlungskommission des dbb mit Christoph Goetzmann, Verhandlungsführer des Arbeitgebers (zweiter von links).

Der dbb und die Geschäftsführung des Flughafens Frankfurt-Hahn haben sich auf deutlich verbesserte Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten der Flughafenfeuerwehr geeinigt. Die Änderungen treten zum 1. Januar 2019 in Kraft und haben eine Laufzeit von 36 Monaten.

Ab dem Jahr 2019 wird die Anzahl der Jahresschichten im 24-Stunden-Dienst von derzeit 136 auf 126 abgesenkt. Im Monatsdurchschnitt verringert sich die Schichtanzahl von 11,3 auf 10,5 Schichten. Die Absenkung erfolgt ohne Verringerung des Entgelts. Die Feuerwehreinsatztätigkeiten, zu denen die Kollegen während der Bereitschaftszeit herangezogen werden, werden künftig grundsätzlich wie Arbeitszeit voll vergütet.

 

Darüber hinaus wurden verbesserte Eingruppierungsregelungen erreicht: Die Eingruppierung in Vergütungsgruppe 7 erfolgt nach 24 Monaten Zugehörigkeit zur Vergütungsgruppe 6 statt wie bisher nach 36 Monaten. Die Eingruppierung in Vergütungsgruppe 8 erfolgt nach 24 Monaten in Vergütungsgruppe 7 statt wie bisher nach 60 Monaten. Beides kann bei Bedarf früher erfolgen. Darüber hinaus wird der Lehrgang Technische Hilfeleistung 1 künftig am Flughafen Hahn angeboten, wenn eine ausreichende Teilnehmerzahl vorhanden ist. Anderenfalls wird die Teilnahme an einer externen Schulung ermöglicht. Die Teilnahme am Lehrgang ABC I wird ebenfalls ermöglicht.

 

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