Zweiter Verhandlungstermin mit ServiceDO GmbH

Verbesserte Entgeltordnung und Tabellenstruktur gefordert

Am 16. Dezember 2019 trafen sich dbb und komba mit der Geschäftsführung der ServiceDO GmbH zum zweiten Verhandlungstermin. Der Vorschlag zur neuen Eingruppierungssystematik wurde ausführlich diskutiert. Zudem bekräftigte der dbb die Forderung, für die Mitarbeitenden der ServiceDO GmbH zumindest mittelfristig zum TVöD zurückzukehren.

Im Zentrum der zweiten Verhandlungsrunde stand der zuvor von der Tarifkommission herausgearbeitete Vorschlag zur neuen Entgeltordnung der ServiceDO GmbH. Der dbb hat sich mit der Geschäftsführung intensiv über den Vorschlag zur neuen Eingruppierungssystematik ausgetauscht. Die ServiceDO GmbH benötige laut dbb und komba dringend eine Entgeltordnung, die auch die Praxis der ServiceDO GmbH widerspiegelt. Die Eingruppierungssystematik für die ServiceDO GmbH soll sich an der Entgeltordnung des TVöD orientieren. Ebenfalls Themen waren die Tabellenwerte und die Tabellenstruktur. Auch hier ist das Ziel des dbb die mittelfristige Einführung des TVöD.

 

Die Verhandlungen werden am 10. März 2020 fortgesetzt. Die Arbeitgeberin wird laut eigenen Angaben bis zu diesem Termin eine Entgelttabelle vorbereiten, die sich an den Vorstellungen des dbb hinsichtlich der Entgeltordnung und Tabellenstruktur orientiert. Die Arbeitgeberin wird dem dbb die Tabelle rechtzeitig zukommen lassen, damit die Tarifkommission den Vorschlag in einem internen Gespräch zunächst bewerten kann.

 

Hintergrund

Die ServiceDO GmbH ist ein Tochterunternehmen der Klinikum Dortmund gGmbH. Im Unternehmen sind circa 590 Mitarbeitende beschäftigt, die Dienstleistungen rund um die Logistik, Catering, Reinigung und Sterilisation hauptsächlich für das Klinikum erbringen. Das Unternehmen ist nicht tarifgebunden, die Beschäftigten werden ganz überwiegend nach einseitig aufgestellten Arbeitgeberrichtlinien bezahlt, die deutlich unter dem Niveau des TVöD/VKA liegen.

 

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