Mahnwachen der Beschäftigten im Landesdienst:

Tarifangebot auf den Tisch – Beamte nicht abhängen!

  • Mahnwache in Koblenz
  • Mahnwache der Berufsfeuerwehr Koblenz
  • Mahnwache der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule des Landes Rheinland-Pfalz (LFKS) in Koblenz
  • Die komba jugend schleswig-holstein bei der Mahnwache vor der Verwaltungsfachhochschule Altenholz
  • Mahnwache des komba Ortsverbandes Bonn vor dem Alten Rathaus Bonn
  • Mahnwache des komba Ortsverbandes Bonn vor dem Alten Rathaus Bonn
  • Mahnwache des komba Ortsverbandes Bonn vor dem Alten Rathaus Bonn

Mit bundesweiten Mahnwachen vor Rathäusern haben Beamte und Angestellte im am 1. März 2013 ihre Aufforderung an die Arbeitgeber untermauert, in der letzten Verhandlungsrunde am 7. März 2013 in Potsdam endlich ein konstruktives Angebot auf den Tisch zu legen. Die Aktionen sind Teil der bundesweiten Proteste, zu denen der dbb die Landesbeschäftigten aufgerufen hat. Den Beamtinnen und Beamten geht es vor allem darum, dass ein mögliches Tarifergebnis auf das Beamtenrecht übertragen wird. Sie beteiligten sich in ihrer Freizeit an den Aktionen.

„Die Blockadehaltung der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in den ersten zwei Verhandlungsrunden lassen wir uns im dritten Anlauf nicht mehr gefallen“, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende des dbb Ulrich Silberbach, der zugleich auch Bundesvorsitzender der komba gewerkschaft für den Kommunal- und Landesdienst ist. „Ein solches Verhalten kann man nur als Provokation werten. Es entspricht nicht der gebotenen Wertschätzung gegenüber dem anhaltend hohen Arbeitseinsatz der betroffenen Tarifbeschäftigten sowie der Kommunal- und Landesbeamten im öffentlichen Dienst. Die Politik muss unseren Protest hören und sehen!“

 

Gerechtigkeit, so Silberbach weiter, dürfe auch in der Bezahlung nicht nur in Sonntagsreden gefordert werden, sondern müsse auch bei den Verhandlungen als Maßstab gelten. „Die heutigen bundesweiten Mahnwachen sind wenn nötig nur vorbereitende Maßnahmen für größere Aktionen, auch, wenn dadurch der Bürgerservice eingeschränkt wird. Wir hoffen jedoch, dass in der letzten Runde nach einem vernünftigen Angebot eine Einigung erreicht werden kann und setzen uns aktiv dafür ein.“

 

 

zurück