Einkommensrunde 2013 – dbb-Truck in Stuttgart

Stich: „6,5 Prozent sind angemessen und fair“

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Der dbb-Truck hat auf seiner Tour durch Deutschland am 28. Januar 2013 Stuttgart erreicht. Auf dem Schloßplatz warben die dbb-Vertreter um den stellvertretenden Bundesvorsitzenden und BBW-Landesvorsitzenden Volker Stich um die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger bei den anstehenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder. „Unsere Forderung nach 6,5 Prozent mehr für alle ist angemessen und fair, das hat der Abschluss mit Bund und Kommunen im letzten Jahr gezeigt“, sagte Stich. „Jetzt müssen die Länder nachziehen, denn ihre Angestellten und Beamten dürfen nicht zu Beschäftigten zweiter Klasse gemacht werden.“

Sollte sich die Einkommens-Schere zwischen den Beschäftigten im öffentlichen Dienst weiter öffnen, werde dies die Wettbewerbsfähigkeit der Länder im Werben um Nachwuchskräfte massiv beeinträchtigen, warnte Stich. Gerade in Baden-Württemberg hätten die vergangenen Monate gezeigt, wie sehr immer neue Angriffe auf die Einkommen langsam aber sicher die Moral der Beschäftigten zerstören. „Grün-Rot leiste sich eine umstrittene, aber teure Schulreform und verlangt gleichzeitig Sonderopfer vom öffentlichen Dienst – und damit auch von den Lehrerinnen und Lehrern. Und das trotz 2,4 Milliarden Euro Steuermehreinnahmen im vergangen Jahr. Ist das noch gerecht?“ Wenn diese Politik fortgeführt werde, mahnte Stich, könne der öffentliche Dienst bald überhaupt keine Nachwuchskräfte mehr gewinnen. „Was wir brauchen, ist eine angemessene Teilhabe aller Beschäftigten an der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, das gilt für Arbeitnehmer ebenso wie für Beamte und Versorgungsempfänger.“

 

Auf die bereits heute bestehenden Probleme durch Einkommensrückstände, Personalabbau und steigende Arbeitsbelastung wurde bei der Truck-Tour auch durch eine spielerische Inszenierung unter dem Motto „Starke Länder, faire Löhne – gemeinsam gewinnen!“ und musikalische Begleitung aufmerksam gemacht.

 

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