Spitzen von dbb bundesseniorenvertretung und BBB-Seniorenkommission im Gespräch

Am 4. und 5. Februar 2015 hat eine Sitzung der Geschäftsführung der dbb bundesseniorenvertretung in der Geschäftsstelle des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) in München stattgefunden. Der Tagungsort war unter anderem gewählt worden, um mit dem Vorstand der Seniorenkommission des Bayerischen Beamtenbundes (BBB) ins Gespräch zu kommen; weitere Unterredungen mit anderen Landesseniorenvertretungen sollen folgen.

Der Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertretung, Wolfgang Speck, begrüßte am 5. Februar 2015 den Vorsitzenden der BBB-Seniorenkommission, Wilhelm Renner, sowie seinen Stellvertreter, Willi Wolff, zu einem Gedankenaustausch über die Zusammen-arbeit zwischen Landes- und Bundesseniorenvertretung. Die Gesprächsteilnehmer, zu denen auf Seiten der dbb bundesseniorenvertretung auch Anne Schauer, Max Schindlbeck und Klaus-Dieter Schulze gehörten, waren sich einig, dass die sogenannte Mütterrente und deren systemgerechte Übertragung auf die Beamtenversorgung weiterhin auf der Agenda stehe.

 

Aufgabe der dbb bundesseniorenvertretung sei auch, die Probleme an den Schnittstellen von Bundes- und Landesrecht aufzugreifen. Bei der Frage der Pflichtmitgliedschaft in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) sehe sich die dbb bundesseniorenvert-retung gefordert. Die Behandlung der Ehefrauen von Beamten, die infolge der Kindererziehung nur freiwillig und damit zu sehr hohen Beiträgen Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung werden könnten, sei nicht hinnehmbar.

 

Großen Raum nahm die von Mitgliedern häufig gestellte Frage ein, aus welchen Gründen sie als Rentnerinnen oder Rentner beziehungsweise Versorgungsempfängerinnen oder –empfänger noch in der Gewerkschaft bleiben sollten und was die Gewerkschaft konkret für sie tun könne. Hierbei wurde deutlich, dass gewerkschaftlicher Rechtsschutz, etwa in Verfahren wegen Feststellung der Pflegestufe, ein sehr hilfreiches Argument wäre.

 

Die Gesprächspartner betonten, dass sich weder die dbb bundesseniorenvertretung noch die BBB-Seniorenkommission in die erfolgreiche Arbeit der Seniorenvertretungen vor Ort einmischen, sondern Angebote zur Unterstützung und zum Informationsaustausch unterbreiten wollten. Dies könne auf vielfältige Weise geschehen, so auch durch Broschüren oder Seminare.

 

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