dbb tarifunion: „Zeitnahen Abschluss nicht verspielen“

Rettungsdienst Oberhavel GmbH: Tarifverhandlungen stocken

Die Tarifverhandlungen in der Rettungsdienst Oberhavel GmbH sind ins Stocken geraten, nachdem die Arbeitgeberseite bei der heutigen Verhandlungsrunde ein aus Sicht der dbb tarifunion unzureichendes Angebot zum Entgelt vorgelegt hatte, das umgehend abgelehnt wurde.

„Zwar gab es Bewegung bei der Eingruppierung“, berichtet Sebastian Wiegandt, Verhandlungsführer der dbb tarifunion, „so sollen, wie gefordert, Rettungssanitäter und Rettungsassistenten höher eingruppiert werden. Unzureichend waren aber die angebotene Gehaltstabelle und der Umgang mit der Gehaltsperspektive für die nächsten Jahre.“ Daher habe die Tarifkommission das vorgelegte Angebot insgesamt abgelehnt.

 

„Die Vorstellungen der Arbeitgeberseite bleiben weiterhin fünf und mehr Prozent hinter unseren Forderungen zurück“, so Wiegandt, „ein mit dem TVöD vergleichbares Gehalt wäre nicht möglich.“

 

Ein neuer Termin wurde von den Tarifparteien vorerst nicht vereinbart. „Heute wurde eine wichtige Chance vertan“, kritisierte Verhandlungsführer Wiegandt, „der Unmut in der Belegschaft wächst. Allerdings sind wir weiter verhandlungsbereit, wenn die Arbeitgeberseite ein Angebot vorlegt, mit dem man arbeiten kann. Wir warnen davor, jetzt leichtfertig einen zeitnahen Abschluss zu verspielen.“

 

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