Diversity-Seminar 2019

Reflexion statt Schubladendenken

  • Teilnehmende Mitglieder der AG Diversity der dbb jugend (Bund)
  • Die Teilnehmer des Seminars inkl. des Seminarleiters Eike Totter

Ende Oktober 2019 fand das Seminar der dbb jugend zum Thema Diversity statt - was ist Diversität überhaupt und was hat das mit mir und meiner Gewerkschafts- oder Jugendverbandsarbeit zu tun? Von Alltagsrassismus bis sexueller Belästigung, von der traditionsbewussten Verwaltung bis zur notwendigen Selbstreflexion, von echter Gleichstellung bis Polyamorie war thematisch alles dabei. Immer im Hinterkopf: hatten wir natürlich immer unseren eigenen Arbeitskontext und die Verbandsarbeit, die uns allen wichtig ist.

Was kann die oder der Einzelne tun, um für etwas mehr Diversitätsbewusstsein im persönlichen Umfeld zu sorgen? „Wir sind alle individuell, und das ist nicht das Problem“, sagt die stellvertretende Leiterin der dbbj AG Diversity Nicole Plettau. „Das Problem ist eher, dass wir zu oft und zu schnell Kategorien bilden und Menschen daraufhin ausschließen oder schlechter behandeln. Unsere Gedanken und unser Handeln zu reflektieren ist also unerlässlich.“

 

Aus dem Seminar sind viele gute Impulse hervorgegangen, die für die Arbeit der AG Diversity der dbb jugend (Bund) und der Bundesjugendleitung wichtig sind. „Wie legen in der AG Diversity Wert darauf, den Raum zu schaffen, um sich offen, angstfrei und konstruktiv mit den Themen Diversität und Antidiskriminierung auseinander zu setzen - und viele der aufgeworfenen Themen sind direkt relevant für unsere Arbeit in der AG", so Plettau.

 

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