Gesundheitsversorgung

PKV öffnet sich weiter – Junge Beamte profitieren

  • Private Krankenversicherung öffnet sich für Beamte auf Widerruf

Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) hat die bestehende Öffnungsaktion der Privaten Krankenversicherung auf Beamte auf Widerruf ausgedehnt. Damit besteht für Beamtinnen und Beamte sowie ihre Familien eine gesicherte Möglichkeit, eine beihilfekonforme Private Krankenversicherung ohne Leistungsausschlüsse und mit begrenztem Risikozuschlag abschließen zu können.

Die Öffnungsaktion ist neben dem ebenfalls beihilfekonformen Basistarif ein zentrales Element, um die Verpflichtung zum Abschluss eines Krankenversicherungsschutzes umzusetzen. Bisher waren Beamte auf Widerruf nicht von der Öffnung umfasst und mussten für die Übergangsphase den Weg über den sogenannten Basistarif gehen, der sich auf das Leistungsniveau der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bezieht und in der Regel teurer ist. In Verbindung mit der Beihilfe von Bund und Ländern oder einer Absicherung in der Privaten Krankenversicherung in Form von Anwartschaftsversicherungen, etwa bei freier Heilfürsorge, stellt die Öffnung eine wichtige Komponente für die attraktive Ausgestaltung der Gesundheitsabsicherung von Beamten und Versorgungsempfängern dar.

 

„Damit wird der Zugang zur Privaten Krankenversicherung, gerade am Anfang des Berufslebens, deutlich praxisnäher und leistungsstärker ausgestaltet. Dies stellt vor dem Hintergrund vielfacher Bestrebungen hin zu einer Einheitsversicherung oder dem Sonderweg des sogenannten ´Hamburger Modells´ ein klares Signal dar, dass das bestehende System attraktiv fortentwickelt wird“, sagte dbb Chef Ulrich Silberbach am 24. Januar 2019 in Berlin. Das Beihilfesystem biete im Zusammenspiel mit der ergänzenden PKV allen Beamten und Versorgungsempfängern eine leistungsstarke und bezahlbare Absicherung, die jetzt auch bereits im frühen Stadium der Beamtenlaufbahn zur Verfügung stehe und es erlaube, noch früher mit der Bildung von Altersrückstellungen zu beginnen, so Silberbach.

 

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