Die Stimmung wird langsam besser:

Neues Stimmungsbarometer zum Führungspositionengesetz vorgestellt

  • Manuela Schwesig beim FidAR-Forum Foto: dbbf „Nur mutige Frauen verändern die Welt!“, stellte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig anlässlich des siebten FidAR-Forum fest.

Am 9. Juli 2015 ist in Berlin auf dem siebten FidAR-Forum ein neues Stimmungsbarometer vorgestellt worden: Danach lässt der Anstieg des Frauenanteils in Führungspositionen der Wirtschaft zwar hoffen, verläuft aber sehr verhalten. Befragt wurden dafür von der Initiative Frauen in die Aufsichtsräte e. V., deren Partnerin die dbb bundesfrauenvertretung ist, Unternehmen dazu, wie sie planen, das neue Gesetz zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen umzusetzen.

Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung hat an dem Forum teilgenommen: „Zwar befasst sich dieses neue Stimmungsbarometer nur mit der Stimmung in Unternehmen, aber ich bin sicher, dass das Gesetz selbstverständlich auch im öffentlichen Dienst und seinen privatisierten Bereichen eine längst fällige Veränderung in Gang setzt. Mit großem Interesse habe ich die Keynote von Bundesministerin Schwesig angehört, die sich erneut dafür stark gemacht hat, dass Führung auch in Teilzeit möglich sein muss, sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Dienst. Dafür setzt sich die dbb bundesfrauenvertretung seit langem ein: es ist an der Zeit für eine gendergerechte Personalpolitik, damit Teilzeit und Karriere sich nicht länger ausschließen. Die dbb bundesfrauenvertretung fordert eine gendergerechte Personalpolitik, bei der Frauen verstärkt zum Beispiel durch Mentoring- und Coaching-Angebote verstärkt gefördert werden, damit sie bei der Besetzung von Führungspositionen berücksichtigt werden."

 

Weitere Informationen zum FidAR Stimmungsbarometer: www.fidar.de.

 

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