dbbj-Vorsitzende Karoline Herrmann im Gespräch mit Burkhard Lischka (SPD):

„Mehr Personal bedeutet auch mehr Sicherheit für die Beschäftigten“

  • Karoline Herrmann mit Burkhard Lischka

Karoline Herrmann, Vorsitzende der dbb jugend (Bund), hat in einem Gespräch mit Burkhard Lischka, MdB und für die SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied im Innenausschussam 30. Juni 2017 in Berlin festgestellt: „Die Frage nach mehr Sicherheit im öffentlichen Dienst ist auch immer eine Frage nach mehr Personal“.

Herrmann machte deutlich, dass es wichtig sei, zunächst zu analysieren, für welche Aufgaben zusätzliches Personal benötigt wird: „Es ist keine Forderung nach blinder Erhöhung der Einstellungszahlen. Es geht uns darum, zu überprüfen, in welchen Situationen die Anwesenheit von mehreren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für eine deutlich höhere Sicherheit sorgt. Dies gilt unter anderem für den Außendienst. Aber mehr Personal ist ebenfalls erforderlich, um eine zeitgerechte Bearbeitung von Bürgerfragen zu gewährleisten. Damit kann zusätzliche Frustration beim Bürger aufgrund von langer Bearbeitungszeiten schon im Vorfeld vermieden werden.“

 

Ein weiteres Gesprächsthema war die Frage nach der Generationengerechtigkeit in der Politik. Durch die Folgen des Demografischen Wandels verändert sich auch die Relation zwischen der Bevölkerung im Rentenalter und derjenigen im Erwerbsalter deutlich. Durch die Alterung der Gesellschaft ist eine Veränderung der Machtverhältnisse eingetreten. Die Interessen der jüngeren Generationen werden im politischen Prozess zu wenig berücksichtigt. Die dbb jugend fordert eine ökologisch nachhaltige und generationengerechte Politik, die sich als Staatsziel im Grundgesetz wiederfinden muss. Junge Generationen müssen an politischen Entscheidungen stärker teilhaben können. Hierzu sagte Burkhard Lischka weitere Gesprächsbereitschaft zu, um die Mitsprache der Jugend zu stärken. Karoline Herrmann: „Was wir brauchen ist eine intergenerative Haushalts- und Finanzpolitik, die die Belange der jungen Generation adäquat berücksichtigt.“

 

Für Karoline Herrmann war es das erste Politiker-Gespräch seit Beginn ihrer Amtszeit im Mai 2017. Zuvor hatte sie im Rahmen der AusbildungsSTARTaktion im Bundestag bereits Gelegenheit, kurze Interviews mit Bundestagsmitgliedern und Ministerinnen und Ministern zu führen.

 

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