DPhV

Kritik an einheitlicher Lehrerausbildung

Der Deutsche Philologenverband (DPhV) hat sich am 24. April 2018 gegen Pläne des Hamburger Senats für eine einheitliche Lehramtsausbildung für die Lehrkräfte an Gymnasien und Stadtteilschulen gewandt.

Die Lehrerausbildung richte sich bisher an den Zielen der jeweiligen Schularten aus. Das werde in Hamburg nun – entgegen der Empfehlung der wissenschaftlichen Expertenkommission – aufgegeben. Mit dieser „Gleichmacherei“ stelle sich Hamburg in eine Reihe mit den „beiden anderen bildungspolitisch defizitären Stadtstaaten Bremen und Berlin“, sagte die DPhV Vorsitzende Susanne Lin-Klitzing. Dabei zeigten die Ergebnisse verschiedenster Studien, dass Bundesländer mit einem differenzierten Bildungssystem erfolgreicher seien.

 

„Ich fordere die verantwortlichen Politiker der Hansestadt Hamburg dringend auf, die jetzt bekannt gewordenen Pläne zu stoppen und in eine echte zukunftsweisende Lehrerausbildung zu investieren. Abgesehen davon bleibt auch nur so die Vergleichbarkeit der Lehrämter und der Lehramtsstudierenden mit denen der Mehrzahl der anderen Länder erhalten“, sagte Lin-Klitzing.

 

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