Kretschmann: Neue Markttransparenzstellen brauchen professionelles Personal

Die geplante Einrichtung von Markttransparenzstellen für Kraftstoffe und den Großhandel mit Strom und Gas macht nach Auffassung von Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg und derzeit Präsident des Bundesrats, die Gewinnung von qualifiziertem Personal notwendig.

„Der Bundestag hat die Einrichtung beschlossen, der Bundesrat hat dem zugestimmt“, sagte Kretschmann dem „dbb magazin“ (Ausgabe Januar/Februar 2013). Meist gehe mit einer neuen Aufgabe auch neues Personal einher, „irgendeiner muss die Aufgaben ja erledigen“, so der Präsident der Länderkammer. Das Bundeskartellamt, als dessen Einrichtungen die Markttransparenzstellen tätig werden sollen, fange da „auch nicht bei Null an. Ich habe also keinen Zweifel daran, dass es dort professionelles Personal gibt, das in Bälde in den Startlöchern stehen wird.“

 

Den Markttransparenzstellen beim Bundeskartellamt soll die laufende Marktbeobachtung auf den Kraftstoffmärkten und beim Handel mit Strom und Gas auf der Großhandelsstufe obliegen. Im Kraftstoffsektor sollen insbesondere die Ein- und Verkaufspreise für Benzin und Diesel erhoben und ausgewertet werden. Auf dem Gas- und Strommarkt soll die neue Beobachtungsstelle die transparente und wettbewerbskonforme Preisbildung sicherstellen.

 

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