dbb jugend begrüßt mehr Teilhabe für junge Menschen

Kothe: Nachhaltige Partizipation braucht entsprechende Mittel

  • Fotos: dbb jugend Mehr Partizipation für junge Menschen: dbb jugend-Vorsitzende Sandra Kothe bei der Auftaktveranstaltung zur neuen Jugendstrategie der Bundesregierung, wo Bundesjugendministerin Manuela Schwesig das Vorhaben erläuterte und mit den Jugendlichen erörterte.

Unter dem Motto „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft" hat Bundesjugendministerin Manuela Schwesig die Jugendpolitik 2015 bis 2018 neu aufgestellt und will Jugendliche in Zukunft stärker einbinden: Am 9. Juli 2015 fand die Auftaktveranstaltung zur neuen Jugendstrategie der Bundesregierung in Berlin statt: Jugendliche aus Verbänden und anderen Organisationen und Vertretungen, darunter auch die dbb jugend, vertreten durch ihre Vorsitzende Sandra Kothe, nahmen daran teil und diskutierten mit etwa 300 Expertinnen und Experten aus Politik und Fachwelt ihre Ideen und Vorschläge für eine jugendgerechte Gesellschaft.

„Ich will Jugendliche unterstützen und ermutigen, sich einzumischen und ihre Interessen zu vertreten. Es ist wichtig, sie direkt nach ihrer Meinung und ihren Vorstellungen zu fragen. Man kann nicht einfach über ihre Köpfe hinweg entscheiden. Wir müssen Jugendliche ernst nehmen und ihnen konkrete Angebote machen, die Zukunft unserer Gesellschaft aktiv mitzugestalten", erklärte Bundesjugendministerin Manuela Schwesig. In jedem jugendpolitischen Vorhaben des Ministeriums wurde daher die Partizipation junger Menschen neu eingeführt oder verstärkt. „Ich achte bei allen Gesetzen meines Hauses und bei allen Gesetzen, an denen mein Haus beteiligt ist, darauf, dass sie die Belange junger Menschen mitdenken. Kinder und Jugendliche sollen bei allen Fragen, die sie etwas angehen, auch mitentscheiden können. Politik muss jugendgerechter werden", betonte die Ministerin.

Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft: Jugend-Check für Politikvorhaben

Die Jugendstrategie versteht sich als Plattform und als Einladung an Gestaltungspartnerinnen und Gestaltungspartner auf Bundesebene und in den Ländern und Kommunen zur strategischen Zusammenarbeit im Sinne der jungen Menschen. Zentrale Vorhaben der Jugendstrategie sind unter anderem die Koordinierungsstelle „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ als Informations- und Transferstelle für die Jugendstrategie bundesweit sowie der Jugend-Check, der bundespolitische Vorhaben auf ihre Vereinbarkeit mit den Belangen der jungen Generation überprüfen sowie dafür sensibilisieren soll. Im Rahmen der Demografiestrategie der Bundesregierung bringt die AG „Jugend gestaltet Zukunft“ die Stimme der jungen Generation in die Demografiestrategie der Bundesregierung ein, auch hier ist die dbb jugend vertreten.

 

dbb jugend-Chefin Sandra Kothe begrüßte die geplanten Anstrengungen und Maßnahmen der neuen Jugendstrategie, betonte aber zugleich: „Nachhaltige Partizipation kostet Geld. Eine Handlungsempfehlung auf Bundesebene kann nur Wirkung entfalten, wenn die Kommunen die Mittel haben, diese auch umzusetzen.“

 

Mehr Infos: www.jugendgerecht.de

 

 

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