Gespräch mit dem BSI-Präsidenten

Keine Digitalisierung ohne Informationssicherheit

  • dbb Vize Jürgen Böhm (links) und der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Arne Schönbohm.

Die hohe Bedeutung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Zeiten zunehmender Cyberkriminalität und im Umgang mit sensiblen Daten hat der stellvertretende dbb Bundesvorsitzende Jürgen Böhm am 22. Mai 2018 in Berlin anlässlich seines Gespräches mit BSI-Präsident Arne Schönbohm hervorgehoben.

„Das BSI wird seine wichtige Aufgabe, im Digitalisierungsprozess die erforderliche Informationssicherheit zu gewährleisten, die für die gesamte Gesellschaft von herausragender Bedeutung ist, aber nur erfüllen können, wenn es personell angemessen ausgestattet wird“, machte dbb Vize Böhm deutlich. Weitere Themen des ersten Zusammentreffens waren Fragen der Digitalisierung von Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft.

 

Schönbohm und Böhm unterstrichen zudem die Bedeutung von Bildung, Ausbildung und Weiterbildung, um den Digitalisierungsprozess erfolgreich gestalten zu können. Es gehe darum, die Menschen in allen Bildungsbereichen - von Schule über Ausbildung bis ins weitere Berufsleben - fit für die digitale Gesellschaft zu machen und zu halten. Für den öffentlichen Dienst komme hinzu, dass dieser bei der Nachwuchsgewinnung nicht zuletzt in den technischen Berufen mit der freien Wirtschaft nur werde mithalten können, wenn er noch attraktivere Beschäftigungsbedingungen und Karrieremöglichkeiten anbiete. 

 

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