Junge Israelis zum Austausch in Berlin: Neue Freundschaften knüpfen

  • Der erste Termin: direkt vom Flughafen zur Freiwilligenagentur OSKAR in Lichtenberg, hier werden Leute mit Zeit und Engagement beraten, welche Ehrenamtliche Tätigkeit zu ihnen passen könnte.
  • Kurze Pause nach einer intensiven Führung durch die Topografie des Terrors.
  • Allen wird sicher die Verlegung eines Stolpersteines für Alice Berliner in Erinnerung bleiben. Alice Berliner wurde 1943 deportiert und in Auschwitz ermordet. Zu der Verlegung kam eine Dame, deren Großmutter mit Alice Berliner befreundet war und die Frau Berliner selbst noch kannte. Sie hat uns von einer begabten Klavierspielerin erzählt, die in einem Verlag als Buchhalterin arbeitete und überaus freundlich war. Sie wird nicht vergessen werden - Shalom Alice!
  • Ein Besuch bei der Berliner Tafel, die übriggebliebene Lebensmittel aus Supermärkten und Restaurants an Bedürftige weiterleitet, stieß bei unseren Besuchern auf großes Interesse. Sie waren von der Idee sichtlich begeistert.
  • Zum Gespräch in der Geschäftsstelle der dbb jugend darf unser Maskottchen Horst, das Adlerküken, natürlich nicht fehlen.
  • Mit unseren Austausch-Israelis in der Gedenkstätte Sachsenhausen: Mit Worten lässt sich nicht beschreiben, was hier zu spüren ist.

Die dbb jugend (Bund) war für eine Woche Gastgeberin für eine Gruppe junger Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus Israel. Bei diesem mit Bundesmitteln geförderten Austausch treffen sich deutsche und israelische Jugendgewerkschafter jährlich abwechselnd in ihren Heimatländern.

Karoline Herrmann, Vorsitzende der dbb jugend, hat an einigen Tagen die Betreuung der israelischen Gäste unterstützt: „Wir haben dieses Mal ein Programm erstellt, das sich speziell mit demAustausch von Erfahrungen im Ehrenamt befasst. Aber es geht uns auch um die Förderung eines demokratischen Wertebewusstseins bei jungen Menschen und so haben wir uns auch sehr eindrücklich mit der Zeit von 1933 bis 1945 auseinandergesetzt. Klar, dass bei einem solchen Austausch die Veranstaltungen viel Raum einnehmen und beeindruckend sind- ich persönlich finde aber auch den ganz direkten Kontakt mit jungen Menschen aus Israel ausgesprochen interessant. Denn über die Grenzen und die Entfernung hinweg haben wir viele gemeinsame Interessen und das ehrenamtliche Engagement verbindet.“

 

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