EBD De-Briefing zum Europäischen Rat

Hollmann: „Die italienische Regierung geht auf Konfrontationskurs zur EU“

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Am Rande des De-Briefings zum Europäischen Rat am 22. Oktober im dbb forum äußerte sich die stellvertretende dbb Bundesvorsitzende Astrid Hollmann besorgt über die Situation in Italien. Die dominierenden Themen des Europäischen Rats waren die Migrations- und Flüchtlingspolitik sowie der Verhandlungsstand zum Brexit.

„Die italienische Regierung geht mit ihrem Verhalten auf deutlichen Konfrontationskurs zur EU. Sie finanziert kostspielig Wahlversprechen, bringt die Idee eine EU-Austritts vor und blockiert mögliche Lösungen in der Flüchtlings- und Migrationsfrage“, so Hollmann. „Wenn Europaskeptiker auf dem Vormarsch sind und Mitgliedsstaaten die EU verlassen möchten, dann geht es nicht mehr nur um die Zukunft der Europäischen Union, sondern um die Zukunft unserer europäischen Idee und Weltanschauung.“ Hollmann machte deutlich, dass der dbb Populismus ablehnt und für ein starkes, nachhaltiges und soziales Europa eintritt. „Willen, Geschlossenheit und ein klares Bekenntnis zueinander – das wünsche ich mir von allen Staats- und Regierungschefs“, so Hollmann.

 

Der dbb beamtenbund und tarifunion ist eine von 247 Mitgliedsorganisation der Europäischen Bewegung Deutschland (EBD) und damit Teil des größten Netzwerks für Europapolitik in Deutschland. Anlässlich der Ausrichtung dieses De-Briefings beim dbb dankte Hollmann der Präsidentin Dr. Linn Selle für die gute Zusammenarbeit und versicherte: „Der dbb wird der EBD nicht nur für die kommende Europawahl, sondern auch darüber hinaus als starker und kompetenter Partner zur Seite stehen.“

 

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