Bericht der Rentenkommission

Generationengerechtigkeit ist das Maß!

  • Helfende Hände (Symbolbild)

Die Vorsitzenden von dbb jugend und dbb bundesseniorenvertretung, Karoline Herrmann und Horst Günther Klitzing, sehen Licht und Schatten bei dem von der Kommission „Verlässlicher Generationenvertrag" vorgelegten Bericht.

„Haltelinien sind grundsätzlich gut. Mit einem weiteren Absenken der Renten wird jedoch das Ziel der Teilhabe an der Wohlstandsentwicklung künftiger Generationen nicht erreicht“, erklärte Horst Günther Klitzing. Das heutige Rentenniveau sei zu halten, indem beispielsweise Leistungen, die von gesamtgesellschaftlichem Interesse sind, auch von der gesamten Gesellschaft aus Steuermitteln finanziert werden. Vor allem aber sei die Berücksichtigung der Beitragsentwicklung in allen Zweigen der Sozialversicherung enorm wichtig.

Karoline Herrmann stellte fest: „Jüngere Beschäftigte sind ohnehin zum Beispiel durch Familiengründung finanziell stark gefordert. Die Höhe des Gesamtsozialversicherungsbeitrags darf sich hier nicht negativ auswirken.“

Hermann und Klitzing werteten den Verzicht auf eine Empfehlung für eine weitere Anhebung des Rentenzugangsalters und die Betonung des Handlungsbedarfs bei der zusätzlichen Altersvorsorge grundsätzlich positiv. Allerdings sei bei der Altersvorsorge die finanzielle Leistungsfähigkeit der jüngeren Generation zu beachten. „Sehr vernünftig und sachgerecht ist, die Alterssicherung der Beamten auch zukünftig in dem bewährten eigenständigen System abzuwickeln", sagten die beiden Vorsitzenden Die Einbeziehung der Beamten in die Rentenversicherung würde das Ziel der Generationengerechtigkeit konterkarieren, da dies mittel- bis langfristig die deutlich teurere Variante wäre.

 

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