dbb saar fordert Verbesserungen für technischen Dienst

Im Rahmen des Dialogs „Zukunftssichere Landesverwaltung“ zwischen Landesregierung und gewerkschaftlichen Spitzenorganisationen haben Vertreter des dbb saar mit dem Landesumweltminister Reinhold Jost über Verbesserungen in der technischen Verwaltung gesprochen. Im Geschäftsbereich seines Ministeriums sind mit Abstand die meisten Ingenieure im Landesdienst beschäftigt. Gerade bei der Nachwuchsgewinnung für den gehobenen und höheren technischen Dienst gebe es aber große Probleme, teilte der dbb Landesbund am 12. Oktober 2017 mit.

Das Saarland konkurriere hier nicht nur mit anderen Bundesländern und dem Bund um Fachkräfte, sondern insbesondere auch mit der Privatwirtschaft, in der wesentlich höhere Einstiegsgehälter gezahlt würden. Erschwerend komme hinzu, dass die ohnehin vergleichsweise niedrige Besoldung im Saarland für Einsteiger in den ersten zwei Berufsjahren noch einmal abgesenkt worden sei. In der Folge gebe es kaum noch Interessenten für den technischen Dienst und Ingenieursstellen müssten zunehmend mit Bewerbern ohne entsprechende Ausbildung besetzt werden.

 

Der dbb saar fordert daher die Absenkung der Eingangsbesoldung zurückzunehmen und eine Anhebung des Eingangsamtes im gehobenen technischen Dienst von A10 auf A11 (analog im Tarifbereich eine Anhebung der Einstiegseingruppierung von E10 nach E11). Ferner sollen die Möglichkeiten der internen Nachbesetzung durch berufserfahrene Beschäftigte verbessert werden.

 

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