Vorlese-Funktionen integriert

dbb-Homepage baut Barrieren ab

Speziell für Menschen mit Sehbehinderung oder Leseschwäche hat der dbb seinen Internetauftritt überarbeitet und um innovative Funktionen erweitert. Neben der Integration einer Vorlesesoftware auf www.dbb.de wurden auch die Online-Ausgaben vom „dbb magazin“ für Leseprogramme kompatibel gemacht.

Alle wichtigen Artikel auf den Internetseiten des dbb sind ab sofort mit einer Vorlesefunktion ausgestattet, ohne dass Nutzer eine eigene Software installieren müssen. Nach dem Mausklick auf den Artikel-Link der dbb-Startseite steht die Funktion in der Dachzeile zur Verfügung. Eine Frauenstimme liest den betreffenden Artikel mit natürlichem Lesefluss klar und verständlich vor. Auch ein teilweises Vorlesen der Texte ist möglich. Dazu müssen Textteile lediglich markiert werden. Die Sprachdateien zu den Artikeln können zudem kostenfrei als MP3-Datei heruntergeladen und auf dem eigenen PC zum späteren Anhören archiviert werden.

 

Um die Bedienung des Lese-Players zu erleichtern, wurden entsprechende Tastaturkürzel hinterlegt, so dass auch eine Bedienung ohne Maus möglich ist:

 

Umschalt+S: Player starten

Umschalt+P: Pause/Starten der Wiedergabe

Umschalt+H: Wiedergabe anhalten

Umschalt+N: Vor

Umschalt+B: Zurück

Umschalt+W: Player schließen

 

Auch die beim dbb-Magazin bereitgestellten PDF-Dateien wurden für die Anwendung privater Vorlese-Software kompatibel gemacht: Sehbehinderte benutzen in der Regel eigene Programme zum Vorlesen von Internettexten, für deren erfolgreichen Einsatz die Internetseiten entsprechend aufbereitet sein müssen, damit der Lesefluss stimmt. So wurden die Inhaltsverzeichnisse in den beiden dbb Publikationen voll verlinkt und einzelne Artikel im Hintergrund als solche markiert. Darüber hinaus werden Bilder ab sofort immer mit beschreibenden Zusatzinformationen versehen, die Vorleseprogramme automatisch erkennen.

 

„Der dbb erfüllt mit diesen Maßnahmen nicht nur einen lang gehegten Wunsch der dbb Arbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik, sondern versteht sich ebenso als Verfechter von mehr Barrierefreiheit im Internet, die insbesondere auf gesellschaftspolitisch relevanten Seiten bisher noch nicht immer gegeben ist“, sagte der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt anlässlich des Starts der neuen Funktionen.

 

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