dbb bundesseniorenvertretung zu Wohnungseinbrüchen: Vorbeugen besser als heilen

  • Eröffnung durch Wolfgang Speck Fotos: Friedhelm Windmüller Eröffnung durch Wolfgang Speck, Vorsitzender der dbb bundesseniorenvertretung
  • Heini Schmitt, Landesvorsitzender der DPolG Hessen
  • Stefanie Corporan Romero, Irina Ewert, Heini Schmitt (DPolG)

„Auch wenn ältere Menschen möglicherweise besonders unter den Folgen von Wohnungseinbrüchen leiden – die extreme Zunahme dieser Einbrüche geht alle an.“ Das sagte der Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertretung, Wolfgang Speck, zur Eröffnung einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, zu der die dbb bundesseniorenvertretung am 4. Juli 2015 im Rahmen des 11. Deutschen Seniorentages in Frankfurt am Main eingeladen hatte. „Es reicht nicht, diese Entwicklung zu beklagen, vielmehr muss auch etwas dagegen getan werden“, forderte Speck.

Manche Menschen würden sich auch Jahre nach einem Einbruch in ihren eigenen vier Wänden noch nicht wieder sicher fühlen. Es komme vor, dass sie ihre Wohnung kaum noch verlassen – aus Angst, während ihrer Abwesenheit werde erneut eingebrochen. „Der Schaden geht also weit über den Wert gestohlener Gegenstände hinaus und ist vor allem nicht nur materieller Natur“, machte Speck deutlich. Die Hilfsangebote für Betroffene müssten verbessert werden, damit für sie wieder eine gute Lebensqualität erreicht wird. Zudem sei zu bedenken, dass der Rückzug aus sozialen Kontakten und gesellschaftlichen Aktivitäten altersbedingte Erkrankungen begünstige. „Da ist vorbeugen sicher leichter als heilen“, stellte Wolfgang Speck fest.

 

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