Mitarbeitende an Modernisierung der Verwaltung beteiligen –

Bürgerdialog „Gut leben in Deutschland“ auf Kongress „neueVerwaltung“ weitergeführt

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen an den Modernisierungsprozessen in der öffentlichen Verwaltung beteiligt werden. Das war Kerngedanke einer Veranstaltung im Rahmen des von der Bundesregierung initiierten Bürgerdialogs „Gut leben in Deutschland - was uns wichtig ist“, zu der dbb und dbb akademie am 3. Juni 2015 in Leipzig eingeladen hatten. Dazu konnte die Geschäftsführerin der dbb akademie Anke Weigend rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen, unter ihnen zahlreiche Besucher des 16. Kongresses „neueVerwaltung“.

Der Kongress (2./3. Juni) stand unter dem Motto „stabil. mobil. agil“ und wurde von der dbb akademie, Bildungseinrichtung des dbb beamtenbund und tarifunion, veranstaltet. Zu Beginn des Bürgerdialogs lud Weigend die Teilnehmer ein, ihre Vorstellungen darüber, „was uns wichtig ist“, zur Sprache zu bringen.

 

Wertschätzung und Nutzung der vielfältigen praktischen Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen in der öffentlichen Verwaltung seien die Voraussetzung dafür, dass einschneidende Veränderungen wie etwa die Digitalisierung Erfolg haben können. „Vertrauen und (Daten-)Sicherheit haben dabei eine besondere Bedeutung, insbesondere beim Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern“, so Weigend. Sie ermunterte die Beschäftigten, bisherige Erfahrungen selbstkritisch zu hinterfragen, offen zu sein für Innovationen und Veränderungen kreativ zu gestalten.

 

Der Bürgerdialog war die zweite von drei dbb-Veranstaltungen, auf denen der gewerkschaftliche Dachverband der Bundesregierung ein Forum eröffnet, mit Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ins Gespräch zu kommen. Geplant sind 100 Bürgerdialoge, die bis zum Spätsommer in Zusammenarbeit mit Verbänden, Gewerkschaften und Institutionen durchgeführt werden.

 

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