Jugendpolitisches Frühstück

Aufstiegsmöglichkeiten flexibler gestalten

Beim Jugendpolitischen Frühstück am 12. Mai 2015 in Berlin standen das Thema „Karriere und Aufstieg im öffentlichen Dienst“ im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer warben bei den Referentinnen und Referenten der Mitglieder des Innen- und des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundetages für eine flexiblere Gestaltung der Aufstiegsmöglichkeiten im öffentlichen Dienst. Diese sollten deutlich mehr Beschäftigten offenstehen.

Zudem sei es zielführend, auch Masterabschlüsse vermehrt als Zugang zum höheren Dienst zu akzeptieren. „Viele junge Menschen bilden sie sich teilweise auf eigene Kosten und mit viel Mühe neben der Arbeit weiter. Leider schlagen sich diese Anstrengungen noch viel zu wenig in der Karriere nieder, weil etwa Masterabschlüsse nicht ausreichend anerkannt werden. In der Folge wenden sich diese qualifizierten Fachkräfte in nicht geringer Zahl frustriert vom öffentlichen Dienst ab“, machte die Vorsitzender der dbb jugend Sandra Kothe deutlich. Der öffentliche Dienst müsse im Rennen um den Nachwuchs attraktiver werden. Ein gutes Personalentwicklungskonzept und eine entsprechende Stellenausstattung seien dafür wichtige Schritte.

 

Von der dbb jugend nahmen neben Kothe auch Steffen Kollmann (stv. Vorsitzender dbb jugend), Kerstin Ruthenschröer (Bundesvorsitzende des Jungen VBE), Christian Haefs (Bundesvorsitzender DSTG-jugend) und Vanessa See (vbob) an dem Treffen teil. Aus dem Bundestag waren Jeanette Harms (Büroleiterin MdB Wolfgang Bosbach), Patrick Wahl (Büro MdB Roland Claus) und Mandy Rogler (Büro MdB Oswin Veith) dabei.

 

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