Sicherheitskräfte an Flughäfen

Arbeitgeberangebot unzureichend

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Am 7. Dezember 2018 fand die dritte Verhandlungsrunde zwischen dem dbb und dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) statt. Das unterbreitete Tarifangebot hat der dbb als unzureichend abgelehnt.

Die Arbeitgeberseite hat ihr Angebot für Entgelterhöhungen und eine Entgeltstruktur ab dem 1. Januar 2019 jetzt mit konkreten Zahlen hinterlegt. Die dbb Verhandlungskommission hat das Angebot intensiv diskutiert. dbb Verhandlungsführer Volker Geyer erklärte dazu: „Unsere Kommission ist sich einig, dass das Angebot unzureichend ist. Der Arbeitgeber muss hier noch deutlich nachlegen, damit wir zu einem Abschluss kommen können. Das gilt nicht nur für die reine Entgelterhöhung. Wir erwarten auch ein Entgegenkommen, was die Laufzeit der Regelungen angeht. Auch mit den vorgeschlagenen Abständen zwischen den Berufsgruppen sind wir nicht einverstanden.“

 

Schnellere Angleichung gefordert

Die dbb Kommission hat der Arbeitgeberseite erneut mitgeteilt, dass sie mit einer schrittweisen Angleichung aller Bundesländer auf das höchste Entgeltniveau einverstanden ist. Allerdings dürfe der Zeitraum der Angleichung nicht zu lang sein. Die Arbeitgeberseite will die Angleichung über einen Zeitraum von sechs Jahren schieben. „Dies ist deutlich zu lang“, so Geyer. Außerdem bleibe der dbb bei seiner Forderung, die Entgeltunterschiede zwischen den verschiedenen Tätigkeiten zu verringern. Volker Geyer: „Wir sind nach wie vor bereit, in der letzten vereinbarten Verhandlungsrunde am 21. Dezember 2018 zu einer Einigung zu kommen. Allerdings muss der Arbeitgeber sich dafür noch deutlich bewegen.“

 

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