dbb jugend: öffentlichen Dienst ernst nehmen

Jetzt ist Zeit zu liefern!

  • Die dbb jugend mit Ulrich Silberbach bei den Verhandlungen in Potsdam

Zum Auftakt der dritten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder beteiligte sich die dbb jugend an der Protestdemonstration vor dem Verhandlungsort in Potsdam, um den Arbeitgebern – allen voran Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz – zu zeigen, was sie von der Blockadehaltung der vergangenen Wochen halten.

 

Die Chefin der dbb jugend Karoline Herrmann pochte auf eine gerechte Entgelterhöhung um 6 Prozent, mindestens aber 200 Euro: „Unser Berufsnachwuchs ist mehr wert, und um überhaupt junge Menschen für den öffentlichen Dienst zu begeistern, müssen auch die Bedingungen in der Ausbildung stimmen. Deshalb sind 100 Euro mehr für Azubis, eine verbindliche Zusage zur Übernahme und 30 Tage Urlaub mehr als gerechtfertigt!“ Der dbb habe in den vergangenen Wochen mit bundesweit zehntausenden Demonstrantinnen und Demonstranten deutlich mehr Engagement gezeigt als die öffentlichen Arbeitgeber „Das beweist, dass wir es ernst meinen. Jetzt muss Schluss sein mit leeren Versprechungen von Arbeitgeberseite. Auch wenn wir uns gerade in der Hochphase des Karnevals befinden: wir lassen uns nicht zum Narren halten, die Arbeitgeber müssen jetzt endlich liefern!“

 

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