Einkommensrunde Bund und Kommunen

dbb jugend: Junge Beschäftigte fordern Perspektiven

  • dbb jugend Chefin spricht ins Mikro

Zum Auftakt der dritten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten von Bund und Kommunen war die dbb jugend leider gezwungen, sich in Zeiten drastisch steigender Coronafallzahlen persönlich vor dem Verhandlungsort in Potsdam einzufinden, um den Arbeitgebern zu zeigen, was sie von ihrem Angebot halten.

Bildlich gesprochen können sich die Auszubildenden von der angebotenen Erhöhung zwei Döner mehr pro Monat leisten. Die Vorsitzende der dbb jugend, Karoline Herrmann, wittert da zu Recht „einen verspäteten Aprilscherz". „Das, was Arbeitgeber, allen voran die VKA, da vorgelegt haben ist die Mogelpackung des Jahres. Das ist kein Angebot, sondern eine Frechheit. Wer sich jetzt medial von 3,5 Prozent blenden lässt, soll sich lieber mal das ganze sogenannte Angebot ansehen. Ein halbes Jahr soll es gar nichts geben. Bei einer Laufzeit von 36 Monaten kann das doch nur Scherz sein", empört sich Herrmann. Dass den Gewerkschaften schon lange das Lachen vergangen ist, haben sie bundesweit in allen Bereichen des öffentlichen Dienstes bewiesen.

 

„Jetzt muss Schluss mit der Hinhaltetaktik sein und es muss ein vernünftiges Angebot her. Wir sind zu Verhandlungen bereit und wollen ein Angebot, aber wir lassen uns nicht über den Tisch ziehen. Das haben unsere Kolleginnen und Kollegen gerade in der aktuellen Lage nicht verdient. Wir waren die ganze Zeit für alle da, wir sind für alle da und wir bleiben für alle da – das verdient endlich Wertschätzung", so Herrmann im Vorfeld der Verhandlungen.

 

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