16. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag

„22 mio. junge chancen“

  • dbb jugend Sabrina Dahmen (links) und Jenny Ferdinand von der Kreisjugendgruppe Düsseldorf (dbbj nrw) unterstützen die dbb jugend (Bund) an dem Stand auf dem DJHT.
  • Unterstützung bekommt die dbb jugend natürlich auch von Maskottchen Horst.

In Düsseldorf fand vom 28. bis zum 30. März 2017 der 16. Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) statt. Europas größter Fachkongress samt Fachmesse für die Kinder und Jugendhilfe stand unter dem Motto „22 mio. junge chancen – gemeinsam.gesellschaft. gerecht.gestalten“, um damit die besondere Bedeutung der gesellschaftlichen Verantwortung für das Aufwachsen von jungen Menschen zu betonen und die Perspektive der 22 Millionen Kindern und Jugendlichen in Deutschland in den Mittelpunkt zu stellen.

Klar, dass da die dbb jugend (Bund) nicht fehlen darf. Sandra Kothe, Vorsitzende der dbb jugend: „Wir sind wieder mit einem Stand auf der Messe vertreten. Für uns ist das die perfekte Gelegenheit, mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Viele haben uns gefragt, was ein Gewerkschaftsjugendverband eigentlich macht. Die Idee, dass man gemeinsam stärker ist und damit mehr für den oder die Einzelne tun kann, hat ihnen eingeleuchtet.“ Apropos gemeinsam stark: Dass die dbb jugend so stark auf der Messe vertreten war, lag auch an der Verstärkung der Kollegen von der dbbj nrw, die tatkräftig unterstützt haben!

 

Die dbb jugend steht auch hinter dem diesjährigen Motto „22 mio. junge chancen – gemeinsam.gesellschaft. gerecht.gestalten“. Deshalb setzt sich die dbb jugend für die Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz ein. Dabei geht es um verbesserten Kinderschutz, stärkere Teilhaberechte und die Manifestierung eines Rechts auf bestmögliche Förderung. Sandra Kothe: „Die Zahl 22 Millionen macht es deutlich: Wir reden hier von über einem Viertel unserer Bevölkerung – es wird Zeit, dass die Rechte der Kinder als Grundrecht anerkannt werden. Ich bin mir sicher, das würde dazu führen, dass deren Belange in Gesetzen, in der Politik und vor Gericht stärker berücksichtigt werden.“

 

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