Einkommensrunde im öffentlichen Dienst

Bundespolizei: Wertschätzung muss sich im Einkommen widerspiegeln

  • Beschäftigte vor dem Innenministerium
  • Protest vor dem Innenministerium

Bundesweit haben an 32 Standorten am 30. September 2020 die Beschäftigten der DPolG Bundespolizeigewerkschaft mit „aktiven Mittagspausen“ auf ihre Forderungen in der Einkommensrunde aufmerksam gemacht.

„Eine angemessene Einkommenserhöhung – auch für Auszubildende – würde die oft betonte Wertschätzung der Arbeitsgeber spürbar zum Ausdruck bringen und auch die Wettbewerbsfähigkeit des öffentlichen Dienstes stärken. Der Bund und die Kommunen haben einen neuen Höchststand bei der Zahl der über 55-Jährigen erreicht. Das unterstreicht den Bedarf an Nachwuchs- und Fachkräften“, sagte dbb Vize Volker Geyer bei einer Protestaktion vor dem Bundesinnenministerium in Berlin.

Geyer verwies auf die herausragenden Leistungen des öffentlichen Dienstes in der Krise und forderte für die Bundesbeamtinnen und -beamten eine zeitgleiche Übertragung des Tarifergebnisses.

 

„Die Kolleginnen und Kollegen haben in der Krise den ohnehin herausfordernden Arbeitsalltag ohne Klagen gemeistert. Nicht nur während einer Pandemie sorgen die Beschäftigten der Bundespolizei für Sicherheit im Schienenverkehr und auf den Flughäfen. Die Anerkennung und Wertschätzung muss sich vor allem in einer Kürzung der wöchentlichen Arbeitszeit widerspiegeln. Die Angleichung ist längst überfällig“, sagte der Vorsitzende der DPolG Bundespolizeigewerkschaft Heiko Teggatz.

 

„Vor der nächsten Verhandlungsrunde werden wir mit unseren Mitgliedsgewerkschaften weiter lautstark auf die Straße gehen, bis die Arbeitgeber ein anständiges Angebot unterbreiten“, kündigte Geyer an.

 

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