Herrmann: Ein guter Abschluss für Nachwuchsgewinnung, Motivation und Wettbewerbsfähigkeit

„Aus Sicht der Jugend ist das ein guter Abschluss. Die meisten unserer Forderungen für Auszubildende und Berufsanfänger sind erfüllt worden. Das ist gut für die Nachwuchsgewinnung, stärkt die Motivation der jungen Kolleginnen und Kollegen und fördert die Wettbewerbsfähigkeit des öffentlichen Dienstes“, kommentierte Karoline Herrmann, die Vorsitzende der dbb jugend, den Tarifabschluss zwischen den Gewerkschaften und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) am 2. März 2019 in Potsdam.

„Ich bin ganz sicher, dass unsere vielen Aktionen während der Warnstreiks in den vergangenen Wochen geholfen haben, die Arbeitgeber in die richtige Spur zu bringen.“ Bei einem Thema sind Arbeitgeberpositionen aber immer noch nicht zukunftstauglich, ergänzte Herrmann: „Die unbefristete Übernahme aller Auszubildenden bleibt eine unserer Kernforderungen weil vor allem junge Menschen Sicherheit und Perspektiven brauchen.“

 

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Anhebung der Tabellenentgelte in drei Schritten um 3,2 Prozent (1.1.2019), 3,2 Prozent (1.1.2020) und 1,4 Prozent (1.1.2021). Bis zum 1.1.2021 mindestens um insgesamt 240 Euro (Laufzeit 33 Monate)

  • Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte in zwei Schritten um 50 Euro (1.1.2019) und 50 Euro (1.1.2020)

  • 30 Tage Urlaub für Auszubildende

  • Wiederinkraftsetzung der Vorschrift zur Übernahme von Auszubildenden

  • Erhöhung der Pflegetabelle um zusätzlich 120 Euro

  • Erhöhung der Angleichungszulage für Lehrkräfte um 75 auf 105 Euro (1.1.2019)

 

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