Einkommensrunde 2019

dataport: Forderungen erläutert

Am 15. Februar 2019 hat die dbb Verhandlungskommission unter Führung von Volker Geyer, dbb Fachvorstand Tarifpolitik, die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten und die Nachwuchskräfte bei dataport aufgenommen.

dbb und ver.di gehen gemeinsam mit folgenden Forderungen in die Einkommensrunde 2019 bei dataport:

 

  • 7 Prozent mehr Entgelt, mindestens aber 222 Euro monatlich.
  • Für Nachwuchskräfte 111 Euro monatlich mehr.
  • Laufzeit der Entgeltregelungen 12 Monate.

 

Die Entgeltregelungen für 2017 und 2018 aus dem vorhergehenden Tarifabschluss mit dataport sind ordnungsgemäß bereits zum Ablauf 2018 gekündigt worden.

 

Der dbb fordert für seine in der komba Gewerkschaft organisierten Beschäftigten und Nachwuchskräfte zudem weitere materielle Anreize und finanzielle Verbesserungen, um die Attraktivität von dataport als Arbeitgeber und Ausbilder im Wettbewerb um die besten Fach- und Führungskräfte zu stärken und auszubauen. Der dbb erwartet daher von dataport insbesondere die Ausgestaltung der stufengleichen Höhergruppierung, den Ausbau der Jahressonderzahlung, die Erhöhung des Volumens für die zusätzliche leistungsorientierte Bezahlung sowie für Beschäftigte und Nachwuchskräfte attraktivere Fahrtkostenregelungen.

 

Die Arbeitgeberseite, die in den Tarifverhandlungen vom Vorstandsvorsitzenden von dataport, Dr. Johann Bizer, angeführt wird, gab in der ersten Verhandlungsrunde mit den Gewerkschaften am 15. Februar 2019 weder eine Bewertung der gewerkschaftlichen Forderungen noch ein eigenes Angebot ab. Die Arbeitgeber erwarten vielmehr zunächst eine Tarifeinigung in der voraussichtlich bis Anfang März 2019 andauernden Einkommensrunde im Länderbereich. Die Fortsetzung der Tarifverhandlungen mit dataport ist für den 15. März 2019 vereinbart.       

 

Der dbb Verhandlungskommission bei dataport gehören neben dem Fachvorstand Tarifpolitik und stellvertretenden dbb Vorsitzenden Volker Geyer und seinem Stellvertreter am dataport Tariftisch, Michael Adomat, insbesondere die Vertreter der komba Gewerkschaft aus allen Standorten und erstmals auch die Vorsitzenden der dbb Landesbünde in Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen an.

 

zurück