Einkommensrunde 2018

Auftaktrunde gescheitert: dbb jugend plant Aktionen

  • Öffentlicher Dienst muss sein
  • dbbj beim Verhandlungsauftakt in Potsdam

Nachdem die dbb jugend am 26. Februar 2018 im Rahmen des Auftakts zur Einkommensrunde für die Beschäftigten von Bund und Kommunen in der Kälte stundenlang für ihre Forderungen eingestanden und diese ohne Arbeitgeberangebot zu Ende gegangen ist, plant die dbb jugend verschiedene Aktionen, um ihren berechtigten Forderungen Nachdruck zu verleihen.

„Wieder kommt die Arbeitgeberseite ohne ein Angebot zur ersten Verhandlungsrunde. Dieses sich ständig wiederholende Verhalten zeugt nicht gerade von einer großen Wertschätzung gegenüber der Arbeit der jungen Kolleginnen und Kollegen“ kritisiert die Vorsitzende der dbb jugend, Karoline Herrmann. „Was wir davon halten, werden wir der Arbeitgeberseite im Rahmen von Aktionen bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 12. März 2018 zeigen“ betont Herrmann. „Eine Erhöhung der Azubientgelte um 100 Euro, die Erhöhung des Urlaubs für Auszubildende um einen Tag, eine verbindliche Zusage zur Übernahme und die Tarifierung einer Ausbildungsvergütung für betrieblich-schulische Ausbildungsgänge sind realistische Forderungen und das werden wir der Arbeitgeberseite, wenn notwendig lautstark deutlich machen“, unterstreicht Herrmann.

 

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