Einkommensrunde 2017: Jugendwoche beginnt mit bundesweiten Aktionen

Mit einer Jugendwoche setzt sich die dbb jugend (dbbj) für ihre Forderungen in der Einkommensrunde der Länder ein. Die Jugendpolitische Kommission der dbbj hat am 21. Januar 2017 im dbb forum berlin den Startschuss dafür gegeben.

„Mit der Jugendwoche wollen wir quer durch Deutschland auf die Forderungen der Jugend aufmerksam machen“, erläuterte Sandra Kothe, Vorsitzende der dbb Jugend. „Ganz besonders wichtig ist uns, dass die Auszubildenden mindestens eine Erhöhung von 90 Euro auf ihre Gehälter bekommen. Mit sechs Prozent plus ist ihnen bei ihren niedrigen Einkommen nicht geholfen. Letztes Jahr konnten sich die Finanzminister der Länder über einen Anstieg ihrer Steuereinnahmen um sieben Milliarden Euro freuen. Da kann es nicht sein, dass ein Azubi-Gehalt so knapp ist, dass es nicht möglich ist, davon einen eigenen kleinen Haushalt zu führen.“

 

Dirk Hirsch, Vorsitzender der Jugendpolitischen Kommission, ergänzte: „Wir fordern darüber hinaus, dass die Auszubildenden im öffentlichen Dienst der Länder auch 30 Urlaubstage bekommen. Es gibt keinen Grund, warum hier noch zwischen jungen und älteren Beschäftigten unterschieden wird. Erholung ist in jeder Altersstufe wichtig.“ Ihre Forderungen wird die dbb jugend mit Aktionen in Schwerin, Berlin, Potsdam, Mainz, Stuttgart, Erfurt und Saarbrücken unterstreichen. Den Abschluss findet die Jugendwoche am 28. Januar 2017 auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln. Zu dieser Aktion werden alle Mitglieder des Bundesjugendausschusses kommen, um nochmal ein ganz deutliches Signal an die Arbeitgeber zu senden, die sich am 30. Januar mit den Verhandlungsführern der Gewerkschaften zur zweiten Verhandlungsrunde treffen.

 

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