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Öffentlichem Dienst droht Fachkräftemangel

Dauderstädt: Staat muss Gehälter deutlich anheben

Der scheidende dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt hat im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung über den Wettbewerb zwischen Privatwirtschaft und öffentlichem Dienst um künftige Fachkräfte sowie die Hoffnungen, die der dbb in eine mögliche Jamaika-Koalition setzt, gesprochen.

dbb erwartet Bestätigung des Streikverbots für Beamte

„Wir erwarten eine Bestätigung des Streikverbots für Beamte durch das Bundesverfassungsgericht in den kommenden Monaten“, sagte der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt am 18. Oktober 2017 bei den Feierlichkeiten zum hundertjährigen Bestehen des Bayerischen Beamtenbundes in München.

Aus dbb Landesbünden und Mitgliedsgewerkschaften

DBB NRW: Defizite bei der Gewinnung von Fachkräften für öffentlichen Dienst

Der Deutsche Beamtenbund Nordrhein-Westfalen (DBB NRW) hat am 16. Oktober 2017 auf die Probleme des öffentlichen Dienstes bei der Gewinnung von Fachkräften hingewiesen. Diese äußerten sich auch in Minderausgaben für das Personal von 505 Millionen Euro im Nachtragshaushalt des Landes für das laufende Jahr. „Es kann nicht sein, dass das vorhandene Personal durch eine massive Mehr- und dauerhafte Überbelastung diese Unterdeckung auffangen muss und letztlich dadurch noch zur Haushaltskonsolidierung beiträgt“, so DBB NRW Chef Roland Staude.

Sachsen-Anhalt: dbb begrüßt Initiative zur Besoldungsanpassung

Das neue Besoldungsgesetz wird mit Verspätung in den Landtag von Sachsen-Anhalt eingebracht werden. Daher hat Finanzminister André Schröder den Finanzausschuss des Landtages um die Zustimmung zu einer Vorgriffsregelung gebeten, damit die Übertragung des Tarifergebnisses auf die Besoldung und Versorgung für das Jahr 2017 noch im November wirksam werden kann. Der dbb Landesbund in Sachsen-Anhalt (dbb sachsen-anhalt) begrüßte die Initiative.

Baden-Württemberg: Gestaffelte Verschiebung der Besoldungsanpassung gekippt

Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat die sozial gestaffelte Verschiebung der Besoldungs- und Versorgungsanpassung in 2017 und 2018 gekippt. Anlass dafür ist eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, die eine gestaffelte Besoldungsanpassung in Sachsen aus dem Jahr 2008 als grundgesetzwidrig eingestuft hat.

Neue Landesregierung: dbb sh stellt Weichen für den öffentlichen Dienst

Der dbb Landesbund Schleswig-Holstein (dbb sh) hat die ersten 100 Tage der Amtszeit der neuen Landesregierung genutzt, um dem Kabinett die Erwartungshaltung der Beschäftigten bezüglich der Personalpolitik im öffentlichen Dienst zu kommunizieren. In Gesprächen mit Ministerpräsidenten Daniel Günther und den Ministern für Wirtschaft, Inneres, Justiz sowie Soziales standen Bezahlung und Arbeitszeit im Mittelpunkt, teilte der dbb sh am 10. Oktober 2017 mit.

dbb saar fordert Verbesserungen für technischen Dienst

Im Rahmen des Dialogs „Zukunftssichere Landesverwaltung“ zwischen Landesregierung und gewerkschaftlichen Spitzenorganisationen haben Vertreter des dbb saar mit dem Landesumweltminister Reinhold Jost über Verbesserungen in der technischen Verwaltung gesprochen. Im Geschäftsbereich seines Ministeriums sind mit Abstand die meisten Ingenieure im Landesdienst beschäftigt. Gerade bei der Nachwuchsgewinnung für den gehobenen und höheren technischen Dienst gebe es aber große Probleme, teilte der dbb Landesbund am 12. Oktober 2017 mit.

Abbau von Staatsschulden: dbb mv betont Anteil der Beschäftigten

Der dbb mecklenburg-vorpommern hat am 12. Oktober 2017 den Anteil der Beschäftigten an der Reduzierung der Staatsschulden betont. Nach Angaben des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern sanken die Verbindlichkeiten der öffentlichen Hand im Vergleich zum Vorjahr um 9,7 Prozent. Die größte Tilgung gelang demnach dem Land, das 980 Millionen Euro zurückzahlte und damit seine Kreditlast um mehr als 10 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro senkte.

Bericht des Sonderermittlers im „Fall Amri“: DPolG weist Kritik an Polizei zurück

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, hat am 12. Oktober 2017 den Abschlussbericht des vom Berliner Senat eingesetzten Sonderermittlers zum „Fall Amri“ bezüglich des Attentats auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche kritisiert: „Die Versäumnisse und angeblichen Fehlleistungen, die Sonderermittler Bruno Jost der Polizei und Justiz vorwirft, hätte er an die Politik richten müssen. Aber sie ist ausgesprochen glimpflich davongekommen. Jedenfalls stellt Ermittler Jost nicht die Frage, wie es zu den Strukturen gekommen ist, die zu Ermittlungsfehlern und Informationsdefiziten geführt haben.“

IQB Bildungstrends: dbb Lehrerverbände fordern Konsequenzen

Lehrerverbände unter dem Dach des dbb haben am 13. Oktober 2017 Konsequenzen aus den Ergebnissen der Studie „IQB Bildungstrends“ gefordert. Demnach haben sich die Kompetenzen in den Fächern Deutsch und Mathematik bei Kindern in der vierten Klasse im Vergleich zu 2011 verschlechtert.

Berufsschulen benötigen hohe Investitionen für Digitalisierung

Der Bundesverband Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen (VLW) und der Bundesverband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS) haben am 17. Oktober 2017 gemeinsam mit dem Deutschen Industrie und Handelskammertag (DIHK) eine Stärkung der beruflichen Bildung und der Berufsschulen in Deutschland gefordert.

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