Personalratswahlen Jobcenter 2020

Personalratswahlen in den Jobcentern 2020

In diesem Jahr werden in den Jobcentern wieder die Personalräte gewählt. Die Wahlen entscheiden darüber, wer die innerbetrieblichen Interessen der Beschäftigten gegenüber Geschäftsführung und Trägerversammlung zusammenhält. Mit Ihrer Stimme können Sie Kandidatinnen und Kandidaten Ihres Vertrauens für diese Aufgabe auswählen.

 

Die Kandidatinnen und Kandidaten der dbb Gewerkschaften treten ein für:

  • angemessene und stabile Arbeitsbedingungen
  • eine sachliche und vertrauensvolle Personalratsarbeit
  • eine rechtssichere Personalratsarbeit
  • den Abbau von Befristungen
  • eine auskömmliche Finanzausstattung
  • die Verbesserung der Sicherheit der Beschäftigten
  • die Mitbestimmung bei neuen IT-Verfahren
  • das Doppelwahlrecht

Das Thema Sicherheit spielt für unsere Personalräte eine ganz zentrale Rolle. Leider sind immer wieder schwere Übergriffe auf unsere Beschäftigten in den Jobcentern zu beobachten. Das muss sich ändern. Wir wollen mit ausgereiften und durchdachten Sicherheitskonzepten, in enger Zusammenarbeit mit Polizei und Staatsanwaltschaft und mit verlässlichen Sicherheitsdiensten einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit in den Jobcentern leisten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dürfen hier nicht allein gelassen werden.

 

Stephanie Rau, Jobcenter Limburg (vbba)

Wir setzen uns für uneingeschränkte Beteiligungsrechte der Jobcenter-Personalräte ein und wollen rechtliche Rahmenbedingungen für eine vollumfängliche Eigenständigkeit der Jobcenter. Außerdem fordern wir bundeseinheitliche tarifliche Regelungen auf bestmöglichem Niveau zur Erhöhung der Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Jobcenter.

 

Dan Stargard, Jobcenter Berlin-Mitte (GdS)

Eine starke Personalvertretung in den Jobcentern ist trotz stabilerer Personalsituationen und ruhigeren Zeiten weiterhin erforderlich. Die dbb-Vertreterinnen und – vertreter in den Personalräten stehen für eine rechtssichere Personalratsarbeit. Wir arbeiten in den Jobcentern kritisch, aber vertrauensvoll mit den Geschäftsführungen zusammen. Wir scheuen keine Konflikte, aber suchen den konstruktiven Weg, um Probleme vor Ort zu lösen. Die wichtigen Zukunftsthemen in den Jobcentern wie Digitalisierung, Sicherheit, Arbeitszeitmodelle, gleiche Bezahlung werden wir weiterhin angehen.

Dafür stehen wir!

 

Dirk Kursim, Jobcenter Bielefeld (komba)

Wozu Personalräte wählen? Damit jemand aufpasst und sich einmischt, wenn‘s drauf ankommt! Ungerechtigkeiten, Willkür und Gleichgültigkeit wird es mit unseren Personalräten nicht geben. Wir setzen uns für gute Rahmenbedingungen ein. Wir schließen gute Dienstvereinbarungen, wir regeln Personalentwicklung und wir kämpfen gegen Benachteiligung. Wir sind engagiert und wir gestalten. Wir prüfen zum Beispiel, ob Eingruppierungen korrekt sind, und wachen darüber, dass Gesetze und Verordnungen sowie der Tarifvertrag eingehalten werden.

 

Mathias Schulz, Jobcenter Rostock (vbba)

Immer wieder gibt es Bestrebungen, die guten Ergebnisse der Zusammenarbeit von Beschäftigten der Kommunen und der Bundesagentur für Arbeit schlecht zu reden. Unsere Personalräte setzen sich entschieden für die Fortführung des Systems „gemeinsame Einrichtung“ ein. Die große Kompetenz unserer Beschäftigten spiegelt sich bundesweit in sehr erfolgreicher Arbeit wieder. Das muss endlich (auch politisch) anerkannt werden. Sinnloses Zuständigkeitsgezerre und Diskussionen über Alternativen zu den gemeinsamen Einrichtungen helfen da nicht weiter. Wir setzten auf Kontinuität – das ist das Beste.

 

Eva Schmauser, Jobcenter Bamberg (vbba)

Als Personalvertretung werden wir uns vor Ort für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen. Wir wollen zukunftsorientierte Rahmenbedingungen für noch flexibleres Arbeiten, für mehr Arbeitszeitsouveränität – mobiles Arbeiten und Telearbeit sollen allen Beschäftigten gleichermaßen, mit Rücksicht auf die Dienstbereitschaft, ermöglicht werden. Die Anpassung der Dienstzeit des beamteten Personals an die Arbeitszeit der Arbeitnehmer ist überfällig! Das Personal muss wirksamer vor jeglichen Übergriffen geschützt werden, denn in unserem Berufsfeld sind Staat und Dienststellenleitung in einer besonderen Fürsorgeverpflichtung gegenüber dem Personal. Wir werden darüber wachen, dass diese Pflicht auch zum Tragen kommt.

 

Philipp Lypke, Jobcenter Pinneberg (GdS)

Die Jobcenter brauchen eine starke Personalvertretung, die sich mit beiden Welten auskennt, sowohl der kommunalen Seite als auch der der Bundesagentur. Unterschiedliche Tarifverträge, Besoldungsrechte und andere Regelungen -  da kann man schnell den Überblick verlieren. Ein starker Personalrat mit Mitgliedern aus beiden Welten bündelt das Fachwissen und sorgt dafür, dass die unterschiedlichen Belange der Beschäftigten nicht untergehen. Auch gegenüber den Geschäftsführungen der Jobcenter agiert er als kompetenter Ansprechpartner. Unter dem Dach des dbb sorgen die Partnergewerkschaften für regelmäßigen Austausch und Fortbildungsmöglichkeiten zu aktuellen Themen – das macht uns zukunftsfest.

 

Benjamin Rogge, Jobcenter Paderborn (komba)

Digitalisierung? Brauchen wir, damit wir auch in zehn Jahren noch unsere Aufgaben erledigen können. Bereits heute wissen wir: Ein Drittel der jetzt Beschäftigten wird in den kommenden zehn Jahren altersbedingt ausscheiden. Die Digitalisierung hilft uns, diese personelle Herausforderung zu meistern. Unsere Personalräte verschließen nicht die Augen vor den Vorteilen der Digitalisierung. Gleichzeitig hat für uns oberste Priorität: Die Beschäftigten müssen im Prozess der Digitalisierung gut begleitet und qualifiziert werden. Unsere Personalräte setzen sich vor Ort dafür ein, dass die Beschäftigten nicht überfordert werden, der Prozess gut organisiert ist und die Veränderungsgeschwindigkeit stimmt. Wir wollen alle gesund ins digitale Zeitalter mitnehmen.

 

Malte Zienteck, Jobcenter Oldenburg (vbba)

Unsere Beamtenvertreterinnen und Beamtenvertreter in den Personalräten bringen umfassendes Knowhow mit. Inzwischen gibt es nur noch wenige Beamte in den gemeinsamen Einrichtungen. Einigen Akteuren scheint es gleichgültig, ob das besondere Gruppenprinzip weiterhin Bestand haben sollte. Da sagen wir ganz klar: Nicht mit uns. Wir wachen über die Rechte der Beamten, wenn es um anstehende Entscheidungen in den gemeinsamen Einrichtungen geht. Wir kämpfen dafür, das Berufsbeamtentum – und damit die Attraktivität – wieder zu stärken. Wir sind die Fachleute, wenn es um spezifische Fragestellungen der Beamtinnen und Beamten geht. Die beste Unterstützung liefert dabei unser Netzwerk im dbb.

 

Uwe Mayer, Jobcenter Hof (vbba)

Ihre Belange werden bei der Ausgangsbehörde – Arbeitsagentur oder Kommune – durch von den Beschäftigten selbst gewählte Personalräte vertreten.

 

Als basisnahe Fachgewerkschaften kennen vbba, GdS und komba die Probleme vor Ort. Eingebunden in den dbb beamtenbund und tarifunion, gewerkschaftliche Spitzenorganisation für den öffentlichen Dienst, bilden sie eine starke Solidargemeinschaft von über 1,3 Millionen Menschen.

 

Beschäftigte, die auf eine der drei dbb Gewerkschaften vbba, komba oder GdS setzen, stellen eine starke Interessenvertretung bei Tarifverhandlungen, Gesetzgebung und bei der Durchsetzung ihrer daraus resultierenden Rechte sicher. Die Personalräte der dbb Gewerkschaften profitieren von ergänzenden Unterstützungsmöglichkeiten – von vielfältigen Informations- und Schulungsangeboten bis zum zusätzlichen Rechtsschutz.

 

Deswegen bei den Personalratswahlen 2020 in den Jobcentern:

 

Zusammenhalt wählen – im Jobcenter

Zusammenhalt wählen – für gemeinsame Ziele

Zusammenhalt wählen – unter dem Dach des dbb

Zusammenhalt wählen – dbb Gewerkschaften wählen

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