Erziehungsgeld

Anspruch auf Erziehungsgeld hat, wer im Geltungsbereich des Bundeserziehungsgeldgesetzes (BErzGG) mit einem Kind, für das ihm die Personensorge zusteht, in einem Haushalt lebt, dieses Kind selbst betreut und erzieht und keine oder keine volle Erwerbstätigkeit ausübt. Erfüllen beide Ehegatten die Anspruchsvoraussetzungen, so wird das Erziehungsgeld demjenigen gewährt, den sie zum Berechtigten bestimmen. Dies kann auch der nicht verheiratete Vater sein, wenn die Mutter zustimmt. Werden in einem Haushalt mehrere Kinder betreut und erzogen, so wird bei Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen für jedes Kind Erziehungsgeld gewährt.

 

Die Höhe des Erziehungsgeldes richtet sich danach, ob sich die Eltern für den Regelbetrag (bis zu 300 Euro€ monatlich) für maximal 24 Monate oder für den Budgetbetrag (bis zu 450 Euro € monatlich) für maximal zwölf Monate entscheiden.

 

Für Kinder, die nach dem 1. Januar 2007 geboren wurden, gibt es das Elterngeld. Das Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit (BEEG) ist zum 1. Januar 2007 in Kraft getreten. Gleichzeitig trat der Zweite Abschnitt des Bundeserziehungsgeldgesetzes (§§ 15 bis 21 BErzGG), der die Elternzeit regelt, außer Kraft.

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